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Mythos Privateigentum

Wie eine uralte Ideologie die Welt an den Abgrund führt

Datum: 12.07.2026
Uhrzeit: 09:30 Uhr
Dauer: 01:30
Raum: Foyer
Typ: workshop

Referent:innen: Sabine Nuss

Privateigentum, so heißt es, sei effizienter als Formen des Gemeineigentums und führe zu Wachstum und damit Wohlstand für alle. Doch was könnten wir der Erzählung vom segensreichen Privateigentum entgegensetzen?

Eine radikalisierte Markt- und Wettbewerbslogik ist wesentlicher Bestandteil der neoliberalen Phase des Kapitalismus, der im Kern auf der Ordnung des Privateigentums beruht. Verteidigt wird dies mit einer uralten Erzählung: Privateigentum, so heißt es, sei effizienter als Formen des Gemeineigentums und Konkurrenz belebe das Geschäft. Dies führe zu Wachstum und damit Wohlstand für alle. Doch vom Wachstum profitieren nicht alle, es geht auf Kosten der Natur und Konkurrenz führt zu immer wieder kehrenden Krisen und massiven gesellschaftlichen Verwerfungen. Dennoch ist das Narrativ wirkmächtig wie eh und je und verhindert Alternativen, die an die Wurzel gehen. Woran liegt das und was könnte man dem entgegensetzen?

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