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Frieden schaffen

Ein Krieg löst keine Probleme, sondern schafft neue. Attac lehnt daher militärische Aktionen jeglicher Art als Mittel zur Lösung von Konflikten ab. 

Wir setzen uns für eine friedliche und solidarische Gestaltung der Globalisierung ein. Eine grundsätzlich antimilitaristische Haltung kann, muss aber nicht notwendig pazifistisch sein. Antimilitarismus wird sich aber immer gegen die Dominanz oder das vorrangige Setzen auf militärische Mittel wenden, kann solche aber in besonderen Situationen auch für unerlässlich halten. In Attac Deutschland gibt es bezüglich des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine dazu unterschiedliche Haltungen. Gemeinsam setzen wir uns für Abrüstung und Konfliktlösung durch Verhandlungen unter Einschluss aller betroffenen Parteien ein sowie Sicherheitsgarantien für Konfliktbeteiligte ein.

Im Bündnis mit vielen friedenspolitischen Akteuren fordert Attac seit dem Angriffs Russlands gegen die Ukraine unter dem Motto “Stoppt das Töten in der Ukraine” einen Waffenstillstand und Verhandlungen.

Attac steht fest an der Seite der Menschen, die sich auf beiden Seiten für eine friedliche, gemeinsame und humane Zukunft für Israelis und Palästinenser*innen einsetzen. Wir verurteilen den mörderischen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 sowie die fortdauernden Angriffe des israelischen Militärs gegen die Bevölkerung in Gaza, die inzwischen mehrere zehntausende Tote gefordert haben. Ebenso verurteilen wir die zunehmende Besetzung des Westjordanlandes und die Enteignung und Vertreibung der dortigen palästinensischen Bevölkerung. Ohne die Anerkennung eines palästinensischen Staates und die Sicherung des Existenzrechtes Israels wird es keinen Frieden in Nahost geben.

Attac wendet sich gegen den Druck der USA auf die NATO-Länder, ihre Militärausgaben auf 5 Prozent des BIP zu erhöhen. Dies führt lediglich zu weiterer Rüstungsspirale und dient den Profitinteressen der Rüstungskonzerne. Auf der Strecke bleiben notwendige Ausgaben für eine soziale und ökologische Transformation der Gesellschaften. Als Beteiligte an der Initiative „Stop Rearm Europe“  lehnen wir zusammen mit dem europäischen Attac-Netzwerk EAN   die Pläne der EU ab, zusätzlich 800 Milliarden Euro für Rüstung auszugeben. Dieses Geld wird Kriege wahrscheinlicher machen und mehr Schulden, mehr Sparmaßnahmen sowie mehr Grenzen erzeugen.