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Aktionen

Weil eine gerechte Vermögensbesteuerung nicht von alleine kommt gehen wir auch auf die Straße und machen vielfältige Aktionen. Hier findet ihr einen Überblick über unsere Kampagnenaktionen, egal ob Zentral oder schöne Regionalgruppenaktivitäten.

Aktionsideen für eure Regionalgruppe (nicht nur) für den Aktionstag von Wer hat, der gibt am 21. August findet ihr hier.

Superreiche zur Kasse 8. September 2021 in München

Dagobert Duck wälzt sich fröhlich in seinem Geld, ungestört von lästigen Steuern und Sozialabgaben die eh nur dafür da wären etwas Gerechtigkeit herzustellen. Aber wer braucht die schon als superreiche Ente? Doch plötzlich taucht Robin Hood auf und Dagobert bekommt es mit der Angst zu tun: Will der Rächer umverteilen? Ja, das macht Robin Hood und sorgt mit Hilfe des lokalen münchener Umverteilungsbündnis "Superreiche zur Kasse" an dem wir von Attac aktiv mitarbeiten, für soziale Gerechtigkeit. Dieses Straßentheater für die Vermögenssteuer fand am 8. September auf dem Stachus in München statt.

Gruppenbild des Bündnisses vorm Karlstor, die neun Teilnehmer*innen halten Schilder mit Umverteilungsforderungen in der Hand.
Ein Attacie mit Robin Hood-Hut entreißt einer als Dagobert Duck verkleideten Person einen Geldsack. Der Attaci hält ein Schild mit dem Slogan "Steuern zahlen statt Steuern stehlen"
Eine als Dagobert Duck verkleidete Person sitzt in einem Swimmingpool voll Geldsäcken, während eine als Robin Hood verkleidete Person einen Geldsack entreißt. Im Hintergrund sind Demonstrant:innen zu sehen.
Bilder: Stephanie Handtmann

Aktionstag Wer hat der gibt21. August 2021

Am Sonnabend waren einige Attac-Gruppen aktiv für die Vermögensabgabe unterwegs. Das Bündnis Wer hat der gibt, in dem wir mitarbeiten, hat zum dezentralen Aktionstag aufgerufen. Und so waren u.a. in Berlin, Freiburg, Bremen, Darmstadt, Dortmund und Saarbrücken Attacies ativ und haben Flyer die wie 100€ Scheine aussehen verteilt, gezeigt wie hoch das Vermögen der Superreichen ist oder ein Banner beim CSD gedroppt.

Mehr Bilder gibt es hier.

Im Bild ist ein Infostand mit Attacies, im Vordergrund ist ein Plakat, das die Vermögensverteilung in Deutschland mit der Höher der dahinter liegenden Reinholdikirche Vergleicht und erklärt, dass die reichsten 10 Prozent 67 Prozent des Gesamtvermögens besitzen, während die ärmere Hälfte gerade ein Prozent besitzt.
An einer Brücke hängt ein Transparent mit der Aufschrift "Fast alle Superreichen sind Hetero-Macker: Vermögensabgabe ist queerpolitik" dahinter stehen Menschen die mehrere Rauchtöpfe halten, sodass die Farben einen Regenbogen ergeben
Im Bild ist ein Infostand mit Attacies, im Vordergrund ist ein Plakat, das die Vermögensverteilung in Deutschland mit der Höher der dahinter liegenden Reinholdikirche Vergleicht und erklärt, dass die reichsten 10 Prozent 67 Prozent des Gesamtvermögens besitzen, während die ärmere Hälfte gerade ein Prozent besitzt.

Luxushotel gepfändet 19. August 2021 in Hamburg

Am Donnerstag hat die erfundene „Bundesanstalt für Vermögensabgabe“ erstmals gegen einen Zahlungsverweigerer durchgegriffen und das Hamburger Luxushotel "The Fontenay" gepfändet. Grund der symbolischen Aktion: Der Inhaber, der bekannte Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne, wollte die Abgabe nicht bezahlen. Im Rahmen der Pfändung platzierten als Behördenmitarbeiter*innen verkleidete Attac-Aktivist*innen ein zehn Meter großes Banner vor der Hotelfassade und erklärten es für beschlagnahmt.

Vor dem Eingang des Luxushotels "The Fontana" stehen Aktivist*innen im Anzug und halten ein großes Transparent, dass verkündet, dass das Hotel des Milliardärs Klaus-Michael Kühne wegen Nichtzahlung der Vermögensabgabe gepfändet wird.

Bundesamt für Vermögensabgabe startet Plakatkampagne18. August 2021

Die von uns neu gegründete Bundesanstalt für Vermögensabgabe hat eine Plakatkampagne für eine höhere Akzeptanz der Abgabe gestartet. Sie will mit den Bürger*innen in Kontakt bleiben, die Vermögensabgabe vorstellen, ihre Wirkung zeigen und mit Vorurteilen aufräumen. Deshalb hat sie parallel zur Einführung eine große Aufklärungskampagne gestartet. 

Im Bild ist ein Plakat der fiktiven Regierungskampagne im Schaukasten einer Straßenbahnhaltestelle, das Plakat trägt den text "Neue Schule: 15 Millionen Euro. Renoviertes Krankenhaus: 47 Millionen Euro. Gerechtigkeit: unbezahlbar. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen, aber auch da hilft die Vermögensabgabe.

Fotoaktion in Berlin 18. August 2021 in Berlin

Das Berliner Bündnis Wer hat der gibt, hat heute vor dem Bethanien in Kreuzberg Flagge(n) gezeigt und für die Demonstration am 21. August mobilisiert und Fragen beantwortet. Mit dabei war auch unsere Berliner Regionalgruppe.

Vor dem Betanken in Berlin-Kreuzberg stehen Aktivist*innen mit vielen verschiedenen Bannern und Fahnen, von Attac, über Deutsche Wohnen und Co. Enteignen bis zu #Unteilbar
Bild: Matthias Moers

Krisenkosten? 31. Juli in Marburg

Eine zentrale Frage dieser Zeit ist, wer für die Krisenkosten zahlt. In Maburg hat die Attac-Gruppe unter dem Motto Krisenkosten? Aufmerksamkeit darauf gelenkt und sich mit Plakaten vor den Stammsitz der Deutschen Vermögensberatung gestellt und auf Vermögensungleichheit und die Rolle in der Krise aufmerksam gemacht.

Eine Gruppe von Menschen in Anzügen steht vor der Zentrale der Deutschen Vermögensberatung mit Schildern auf denen Texte wie "Krisenkosten? Unternehmenssteuer Rauf" oder "Krisenkosten? Wer hat der gibt!" steht

Kundgebung Superreiche zur Kasse 17. Juli 2021 München

In München hat sich das lokale Bündnis Superreiche zur Kasse gegründet. In ihm arbeiten neben uns unter anderem auch Gewerkschaften, Sozialverbände, Parteien und kirchliche Organisationen mit. Das Ziel ist es ebenso wie bei unserer Kampagne zu verhindern, dass die Krisenkosten vor allem von der ärmeren Hälfte der Bevölkerung getragen wird. Stattdessen tritt das Bündnis dafür ein, dass die Superreichen zur Kasse gebeten werden. Unter anderem mit einer Vermögensabgabe und Vermögenssteuer.

Am 17. Juli fand auf der Theresienwiese eine gemeinsamme Auftaktkundgebung statt, bei der auch unsere Münchener Attac-Grupe fleißig dabei war. 

Attacies halten ein Transparent mit dem Slogan "Wer zahlt? Mit der Vermögenssteuer aus der Krise", im Hintergrund weitere Demonstrant*innen
Bild von der Gesamtdemo mit mehreren Transparenten und zahlreichen Fahnen verschiedener Organisationen.
Bilder Thomas Einberger

Kampagnenauftakt von Wer zahlt? 3. Juli 2021 Frankfurt am Main

Dagobert steht mit Geldsäcken vor der Börse und wedelt sich mit scheinen Luft zu
Donald schaut ohne Geld traurig.
Ein Attacie hält die Kampagnenflyer in die Kamera, im Hintergrund die Spielszene
Dagobert zeigt mit einem Pfeil auf dem "Wer zahlt?" steht auf den erschrocken schauenden Donald, im Hintergrund das Transparent mit der Aufschrift "Wer Zahlt? Mit der Vermögenssteuer aus der Krise"
Donald versucht Dagobert Geld zu entreißen und sie ziehen am Geldscheinbündel. Im Hintergrund das Transparent und Attacies.
Donald und Dagobert ziehen um das Geld, vor dem Bullen vor der Frankfurter Börse, Dagobert versucht mit seinem Gehstock auf Donald einzuschlagen.
Bilder: Boris Schöppner

Am 3. Juli startet sind wir für den Start unsere Kampagne vor die Frankfurter Börse gezogen und Haben Donald Duck dabei unterstützt die Vermögensabgabe des Superreichen Dagobert Duck durchzusetzen. Egal ob Entenhausen oder Deutschland: Die Kosten der Coronakrise müssen gerecht verteilt werden, dass heißt, dass die Superreichen, die in der Krise noch reicher geworden sind den größten Anteil zahlen müssen und die Kosten nicht wie schon nach der Weltfinanzkrise auf die armen abgewälzt werden dürfen.

Aktion für Vermögenssteuer 5. Juni 2021 Tübingen

Bild vom Infostand, mit vier Attacies, im Hintergrund ist das Transparent.
Transparent zur Aktion, das benennt, dass 1% der Bevölkerung 67% des Vermögens besitzen und die Hälfte der Bevölkerung nur ein Prozent
Bild vom Infostand, im Hintergrund der Kirchturm von Tübingen.

Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen 67 Prozent des Vermögens in Deutschland, während die Hälfte der Bevölkerung sich gerade einmal ein Prozent des gesamtgesellschaftlichen Reichtums teilt. Unsere Attac Gruppe in Tübingen hat das ganze einmal bei einem Infostand verdeutlicht: Wenn man für jeden Prozentpunkt einen Meter in die Höhe baut, dann ist das Vermögen der oberen 8.000.000 so groß wie der 67m hohe Kirchturm der Stiftskirche, während sich die gesamte ärmere hälfte der Bevölkerung mit einem einzigen Umzugskarton begnügen muss.