Aktion „Rette Deinen Buchladen - stopp TTIP“

Am 11.10.14, dem Aktionstag gegen TTIP, geht´s raus auf die Straße und rein in die Buchläden. Viele Attac-Gruppen fokussieren ihre Kritik am Welthandelssystem auf ein sog. Handelshemmnis im Kulturbereich: die Buchpreisbindung.

Buchhändler_innen hängen Schaufenster mit Großplakaten zu, geben Auskunft zu den Auswirkungen von TTIP in Bezug auf Buchpreisbindung (Stärkung von Großkonzernen wie Amazon), angestiftet und begleitet von lokalen Attacis. Bremen hat es mit großem Erfolg vorgemacht.

 

Die Großplakate wecken Interesse und klären auf:

„Hier sollen weiterhin Bücher ausliegen.
Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA gefährdet auch die Buchpreisbindung. Irreparabel für AutorInnen, LeserInnen und Buchhandel.
Verhindern wir TTIP!“

Als Logo dient der „Ich bin ein Handelshemmnis“-Button.

Materialien konkret

Ziel

TTIP, CETA und all die anderen ungezählten Handelsabkommen werden in der offiziellen Kommunikation verbunden mit Begriffen wie Freiheit, Arbeitsplätzen, Verbannen von Hemmnissen und Wohlstandswachstum.

Doch die glitzernden Versprechen des liberalisierten Welthandels haben viele Nebenwirkungen: Kleine Betriebe und der Mittelstand werden benachteiligt, erhöhter Konkurrenzdruck führt zu verschärften Bedingungen für ArbeitnehmerInnen, Umwelt- und Sozialstandards werden geschliffen, demokratische Rechte ausgehöhlt. Diese Liste ließe sich fortsetzen.

Mit dieser Aktion weisen wir auf die möglichen Auswirkungen eines umfassenden TTIP-Abkommens auf den Einzelhandel hin und zeigen, dass Handelshemmnisse nicht selten wichtige gesellschaftliche Errungenschaften sind, die es zu erhalten gilt.

Interesse geweckt?

Viele Attac-Gruppen sind von der positiven Resonanz seitens der Buchläden überrascht. Eine Aktion, die Neugier weckt, informiert und zum Nachdenken anregt.

Wer noch mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Bitte schickt eine Mail an ttip@attac.de, schildert eure Planungen, stellt Fragen und seid ein Handelshemmnis.