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Thomas Eberhardt-Köster

Beiträge von Thomas Eberhardt-Köster

  • Flugzeuge sind Klimakiller. Nicht nur wegen der direkt durch sie verursachten Emissionen, sondern auch wegen ihrer indirekten. Bei deutlich geringerer Transportleistung liegt die Klimawirkung des Flugverkehrs auch aufgrund von Nicht-CO2-Effekten wie Wolkenbildung und Ausstoß von Stickoxiden so hoch wie die des Autoverkehrs. Im Vergleich Ausstoß von Treibhausgase pro Personenkilometer scheidet das Flugzeug um ein Vielfaches schlechter ab als die Bahn. Bei einer Reise von Frankfurt/Main nach Brüssel wird im Vergleich zur Bahnfahrt bei einem Flug das zehnfache an Emissionen ausgestoßen. Warum ist gleichzeitig in vielen Fällen der Flug billiger als die Bahnfahrt? Weil sie mit Steuergeldern subventioniert werden! Und da die Flugreise bei Preis und Geschwindigkeit gegenüber der Bahnreise eindeutige Vorteile bieten, entscheiden sich viele Menschen für sie. Da hilft es wenig, an das schlechte (Klima-)Gewissen zu appellieren. Was es braucht sind politische Regulierungen.

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  • Ach ja, schon wieder ein Artikel zu Verschwörungstheorien: Lohnt sich eine Auseinandersetzung mit ihnen tatsächlich? Ist es nicht besser, sie einfach zu ignorieren? Im folgenden Beitrag wird versucht zu begründen, warum aufklärerische Theorie und emanzipatorische Politik nicht umhinkommen, sich mit Verschwörungsideologien zu beschäftigen und ihnen alternative Deutungen von politischen Prozessen entgegen zu setzen.

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  • Links, rechts, einfach nur vorne? Über das Hip-Hop-Duo „Die Bandbreite“ aus Duisburg wird immer mal wieder heftig gestritten. Sei es anlässlich ihrer Auftritte bei den Friedensmahnwachen 2014 oder bei der Veranstaltung zur geplanten Verleihung des alternativen Karlspreises an Ken Jebsen im Dezember 2017[1]. Der Beitrag will am Beispiel des Liedes „Für den Widerstand“ von „Die Bandbreite“ aufzeigen, wie Geschichtsrevisionismus in Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus funktioniert.

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  • In den letzten Jahren haben Aufrufe und Aktionen zu verschiedenen bewaffneten Auseinandersetzungen auch innerhalb von Attac kontroverse Debatten ausgelöst, aus denen sich jedoch selten gemeinsame, nach außen darstellbare Positionen ergaben. In der Folge führten diese Diskussionen dann auch zu keiner gemeinsamen Praxis, sondern eher zu Frustration und Lähmung.

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