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Grüne Täuschungsmanöver der Autokonzerne? #aussteigen!

IAA-Protest: Radsternfahrt und Großdemo am 11. September in München

Unter dem Motto #aussteigen demonstriert Attac am 11. September in München in einem breiten Aktionsbündnis mit ADFC, BUND, Campact, DUH, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD gegen grüne Täuschungsmanöver der Automobilindustrie und für eine echte Mobilitätswende. Geplant sind eine große Fußgängerdemo und eine Fahrradsternfahrt mit 17 Demozügen aus dem Münchner Umland zur zentralen Kundgebung in der Innenstadt. Erwartet werden zehntausende Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland.    

"Kurz vor der Bundestagswahl will sich die Autolobby bei der IAA einen grünen Anstrich geben. Dabei verdienen BMW, Volkswagen, Daimler und Co. nach wie vor ihr Geld mit viel zu dicken Autos, die das Leben in den Städten ersticken. Und als ob es die Klimakrise nicht gäbe, steckt in den meisten immer noch ein Verbrenner drin. Das wollen wir nicht akzeptieren! Statt Alibi-Präsentationen müssen die Autokonzerne ihre komplette Produktion umstellen auf kleinere, klimafreundliche Fahrzeuge. Diesen Umstieg muss die nächste Bundesregierung mit einer Verkehrspolitik beschleunigen, die konsequent auf Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr setzt. Dazu gehört auch die Halbierung des Autoverkehrs", fordert das Bündnis gemeinsam. 

Roland Süß von Attac ergänzt: "Damit wir die 1,5-Grad-Grenze noch einhalten können, brauchen wir die sozial-ökologische Mobilitätswende. Mit der Konzentration auf motorisierten Individualverkehr schädigen die Autokonzerne das Klima und die Gesundheit vieler Menschen. Privatautos müssen schnell und konsequent durch mehr Radwege, Elektrobusse und Bahnen ersetzt werden. Doch gegen die Macht der Autokonzerne kommen wir nur gemeinsam an. Darum gehen wir am 11. September in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis auf die Straße." 

Das Bündnis fordert konkret:

  • Faire Verteilung des öffentlichen Raums mit Vorrang für Fuß, Rad- und öffentlichen Verkehr
  • Gut ausgebauter, bezahlbarer ÖPNV, für alle und immer
  • Halbierung des Autoverkehrs und Klimaneutralität im Verkehr bis 2035
  • Sofortiger Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, keine Plug-in-Hybride und großen E-SUVs
  • Sofortiger Stopp der Planung und des Baus von neuen Autobahnen und Bundesstraßen
  • Eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h außerorts und eine Regelgeschwindigkeit 30 km/h innerorts

Neben der Radsternfahrt und Demo beteiligt sich Attac an weiteren, von verschiedenen Bündnissen getragenen Gegenaktivitäten zur IAA in München, darunter der Kongress für transformative Mobilität (KonTraIAA) am 9. und 10. September sowie Aktionen zivilen Ungehorsams. 
 

(Kopie 1)

Grüne Täuschungsmanöver der Autokonzerne? #aussteigen!

IAA-Protest: Radsternfahrt und Großdemo am 11. September in München

Unter dem Motto #aussteigen demonstriert Attac am 11. September in München in einem breiten Aktionsbündnis mit ADFC, BUND, Campact, DUH, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD gegen grüne Täuschungsmanöver der Automobilindustrie und für eine echte Mobilitätswende. Geplant sind eine große Fußgängerdemo und eine Fahrradsternfahrt mit 17 Demozügen aus dem Münchner Umland zur zentralen Kundgebung in der Innenstadt. Erwartet werden zehntausende Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland.    

"Kurz vor der Bundestagswahl will sich die Autolobby bei der IAA einen grünen Anstrich geben. Dabei verdienen BMW, Volkswagen, Daimler und Co. nach wie vor ihr Geld mit viel zu dicken Autos, die das Leben in den Städten ersticken. Und als ob es die Klimakrise nicht gäbe, steckt in den meisten immer noch ein Verbrenner drin. Das wollen wir nicht akzeptieren! Statt Alibi-Präsentationen müssen die Autokonzerne ihre komplette Produktion umstellen auf kleinere, klimafreundliche Fahrzeuge. Diesen Umstieg muss die nächste Bundesregierung mit einer Verkehrspolitik beschleunigen, die konsequent auf Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr setzt. Dazu gehört auch die Halbierung des Autoverkehrs", fordert das Bündnis gemeinsam. 

Roland Süß von Attac ergänzt: "Damit wir die 1,5-Grad-Grenze noch einhalten können, brauchen wir die sozial-ökologische Mobilitätswende. Mit der Konzentration auf motorisierten Individualverkehr schädigen die Autokonzerne das Klima und die Gesundheit vieler Menschen. Privatautos müssen schnell und konsequent durch mehr Radwege, Elektrobusse und Bahnen ersetzt werden. Doch gegen die Macht der Autokonzerne kommen wir nur gemeinsam an. Darum gehen wir am 11. September in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis auf die Straße." 

Das Bündnis fordert konkret:

  • Faire Verteilung des öffentlichen Raums mit Vorrang für Fuß, Rad- und öffentlichen Verkehr
  • Gut ausgebauter, bezahlbarer ÖPNV, für alle und immer
  • Halbierung des Autoverkehrs und Klimaneutralität im Verkehr bis 2035
  • Sofortiger Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, keine Plug-in-Hybride und großen E-SUVs
  • Sofortiger Stopp der Planung und des Baus von neuen Autobahnen und Bundesstraßen
  • Eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h außerorts und eine Regelgeschwindigkeit 30 km/h innerorts

Neben der Radsternfahrt und Demo beteiligt sich Attac an weiteren, von verschiedenen Bündnissen getragenen Gegenaktivitäten zur IAA in München, darunter der Kongress für transformative Mobilität (KonTraIAA) am 9. und 10. September sowie Aktionen zivilen Ungehorsams.