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Freigabe von Corona-Patenten: Impfstoffe gehören allen!

Protestaktion vor Wirtschaftsministerium in Berlin

Seit Monaten verhandelt die Welthandelsorganisation (WTO) einen Antrag, den WTO-Mitgliedern eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, damit sie bestimmte Verpflichtungen im Zusammenhang mit COVID-19-Patenten nicht anwenden müssen.

Mehr als 100 Staaten des Globalen Südens haben sich dieser Initiative Indiens und Südafrikas bereits angeschlossen, die bislang vor allem an der Blockadehaltung der Industrienationen scheitert. Anlässlich der heutigen Verhandlungsrunde des WTO TRIPS Council demonstriert ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, NGOs und sozialen Bewegungen deshalb vor dem Bundeswirtschaftsministerium: "Deutschland, Europa und fast alle Industrienationen blockieren den TRIPS-Waiver, mit dem die Rechte auf geistiges Eigentum für die Zeit der Pandemie ausgesetzt werden sollen. Deswegen ist es wichtig, dass endlich an den Orten protestiert wird, an denen dieses System verteidigt und abgesichert wird."

Die Kundgebung soll nicht nur auf die Blockadehaltung Deutschlands und der EU aufmerksam machen, sondern auch
den globalen Charakter der Forderung nach Patentfreigabe deutlich machen: "Es regt sich weltweit Protest. Zahlreiche Bewegungen aus aller Welt fordern eine Aussetzung der Corona-Patente. Über 100 Organisationen aus dem Globalen Süden haben Bundeskanzlerin Merkel einen Brief geschrieben, in dem sie Deutschland auffordern, sich für die Initiative bei der WTO einzusetzen - zugunsten der Prävention, der Behandlung und der Eindämmung von Covid-19".

An der Protestaktion beteiligen sich neben Attac die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international, die Interventionistische Linke (IL), die BUKO Pharma-Kampagne und Afrique-Europe-Interact, das Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite, das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und das Bündnis Ende Gelände.

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Freigabe von Corona-Patenten: Impfstoffe gehören allen!

Protestaktion vor Wirtschaftsministerium in Berlin

Seit Monaten verhandelt die Welthandelsorganisation (WTO) einen Antrag, den WTO-Mitgliedern eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, damit sie bestimmte Verpflichtungen im Zusammenhang mit COVID-19-Patenten nicht anwenden müssen.

Mehr als 100 Staaten des Globalen Südens haben sich dieser Initiative Indiens und Südafrikas bereits angeschlossen, die bislang vor allem an der Blockadehaltung der Industrienationen scheitert. Anlässlich der heutigen Verhandlungsrunde des WTO TRIPS Council demonstriert ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, NGOs und sozialen Bewegungen deshalb vor dem Bundeswirtschaftsministerium: "Deutschland, Europa und fast alle Industrienationen blockieren den TRIPS-Waiver, mit dem die Rechte auf geistiges Eigentum für die Zeit der Pandemie ausgesetzt werden sollen. Deswegen ist es wichtig, dass endlich an den Orten protestiert wird, an denen dieses System verteidigt und abgesichert wird."

Die Kundgebung soll nicht nur auf die Blockadehaltung Deutschlands und der EU aufmerksam machen, sondern auch
den globalen Charakter der Forderung nach Patentfreigabe deutlich machen: "Es regt sich weltweit Protest. Zahlreiche Bewegungen aus aller Welt fordern eine Aussetzung der Corona-Patente. Über 100 Organisationen aus dem Globalen Süden haben Bundeskanzlerin Merkel einen Brief geschrieben, in dem sie Deutschland auffordern, sich für die Initiative bei der WTO einzusetzen - zugunsten der Prävention, der Behandlung und der Eindämmung von Covid-19".

An der Protestaktion beteiligen sich neben Attac die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international, die Interventionistische Linke (IL), die BUKO Pharma-Kampagne und Afrique-Europe-Interact, das Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite, das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und das Bündnis Ende Gelände.