18. Weltsozialforum in Benin: Eine andere Welt ist möglich!

Vom 4. bis 8. August 2026 findet in Cotonou (Benin) das 18. Weltsozialforum (WSF) statt. Mit 50.000 erwarteten Teilnehmer*innen aus über 150 Ländern ist es eines der größten Treffen globaler Zivilgesellschaft. Aus Deutschland beteiligt sich eine der größten Delegationen seit über zehn Jahren. Sie wird sich mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften sowie Menschenrechts-, Umwelt- und Indigenen-Organisationen aus aller Welt austauschen und über das WSF berichten. Attac Deutschland und Attac Österreich setzen gemeinsam mit Organisationen wie Debt for Climate, Afrique-Europe-Interact, Brot für die Welt, afrodiasporische Gruppen wie das KONE Netzwerk, WEED, Misereor und Medico International als Delegation aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ein Zeichen für internationale Solidarität in Zeiten multipler Krisen und Kriege.
„Unter dem Motto ‚Eine andere Welt ist möglich‘ kommen Akteur*innen aus der ganzen Welt zusammen – gemeinsam setzen wir uns für Menschenrechte, eine soziale und ökologische Weltwirtschaft und internationale Solidarität ein“, sagt Carmen Junge, die die Aktivitäten aus dem DACH-Raum für Attac Deutschland koordiniert.
Als Alternative zum Weltwirtschaftsforum, das jährlich in Davos stattfindet, ist das Weltsozialforum seit 25 Jahren einer der wichtigsten internationalen Treffpunkte globaler Zivilgesellschaft. Das Forum in Cotonou wird mehrere hundert Veranstaltungen und gemeinsame Proteste vor Ort umfassen. Mit Benin als Gastgeberland rücken insbesondere Perspektiven aus Westafrika in den Mittelpunkt. Themen wie Frieden, Klimagerechtigkeit, Rohstoffpolitik, Landrechte, Schuldenkrisen, Ernährungssouveränität, Dekolonisierung, sowie alternative Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle werden das Forum prägen.