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Konferenz: "China und wir – Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischen Wandel" vom 20. bis 22. März in Köln

Terminhinweis und Einladung zur Berichterstattung

Während die Wirtschaft in Deutschland schwächelt, hat Chinas Außenhandel trotz des Zollkonflikts mit den USA und globaler Handelsstreitigkeiten im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss erreicht. Die Exporte stiegen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf einen Gesamtwert von rund 3,8 Billionen US-Dollar (rund 3,26 Billionen Euro) an.

Was sind die Gründe für das schon so lange anhaltende Wachstum der chinesischen Wirtschaft? Die Einschätzungen über die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Volksrepublik China gehen weit auseinander: Für die einen handelt es sich um ein autoritäres staatskapitalistisches Regime, für andere um eine entstehende sozialistische Gesellschaft. Die einen heben Menschenrechtsverletzungen hervor, die anderen Fortschritte bei der Armutsbekämpfung. Verweisen die einen auf die militärische Einkreisung Chinas, so betonen die anderen die Aufrüstung der Volksrepublik und ihr aggressives Vorgehen gegenüber Nachbarn im südchinesischen Meer. Diese und weitere kontroverse Einschätzungen sollen auf der Konferenz "China und wir" an der Universität zu Köln im März diskutiert werden.

Dabei gilt es auch, mehr über dieses riesige und vielfältige Land zu lernen – und über uns selbst. "China ist nicht einfach irgendwo in der Ferne; wir konsumieren täglich in China hergestellte Produkte, sind Teil derselben globalen Produktionsnetzwerke und viele Chines*innen sind Teil der Gesellschaft in Deutschland. Letzte erfahren oft Rassismus, der nicht zuletzt aus einem negativen China-Bild in Europa gespeist wird", sagt Carmen Junge aus dem Rat von Attac Deutschland und Teil des Vorbereitungskreises der Konferenz. Ziel der Konferenz ist auch, einen transkulturellen Dialog zu fördern und gemeinsame Perspektiven für die Lösung der globalen Probleme zu entwickeln. "China ist einer der größten Player auf der Weltbühne mit steigendem Einfluss und Machtanspruch. China besser zu verstehen ist eine wichtige Voraussetzung, um die aktuellen geopolitischen Entwicklungen besser einordnen zu können. Die Konferenz bietet vielfältige Informationen über dieses große Land inklusive einem offenen Austauschraum für Kontroversen", ergänzt Junge.

Veranstalter sind der Lehrstuhl für Moderne China-Studien am Ostasiatischen Seminar und das Global South Studies Center (GSSC) an der Universität zu Köln in Kooperation mit Attac Deutschland, BiKoop e.V., Brot für die Welt, dem Forum Arbeitswelten e.V., dem Kritischen Chinaforum in der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung, dem Arbeitsbereich Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Lehrstuhl für Entwicklungspolitik an der Universität Passau. Unterstützt wird die Konferenz von der Heinrich-Böll-Stiftung.

Wir laden Sie herzlich ein, die Konferenz zu besuchen und journalistisch zu begleiten. Presseakkreditierungen sind über presse@attac.de bis zum 15. März 2026 möglich.

Weitere Informationen zu Konferenz und Anmeldung:https://www.attac.de/china-konferenz/startseite

Für Rückfragen: 

  • Carmen Junge, Mitglied im Rat von Attac Deutschland und Vorbereitungskreis der Konferenz, carmen.junge@attac.de, +49 0173 3164647
  • Thomas Eberhardt-Köster, Mitglied im Rat von Attac Deutschland und Vorbereitungskreis der Konferenz, thomas.eberhardtkoester@attac.de, +49 152 02911257