Menü

"Wir brauchen eine radikale Verkehrswende"

Bundesweite Initiative fordert sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz

Die bundesweite Initiative Verkehrswende-Vernetzung ruft zur Beteiligung an der bundesweiten Aktionswoche für eine Verkehrswende und Klimaschutz vom 18. bis 26. September auf. Die Initiative fordert einen grundsätzlichen Politikwechsel beim Verkehr. "Wir wollen weg von der Dominanz des motorisierten Individualverkehrs und hin zu Fuß-, Fahrrad-, und öffentlichem Bus- und Schienenverkehr. Und das muss schnell gehen, denn anders sind die Klimaziele nicht zu erreichen", sagt Sabine Lassauer von Attac Deutschland.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden von Freitag bis Samstag kommende Woche bundesweit Aktionen lokaler sowie überregionaler Initiativen stattfinden. Allein in Stuttgart hat sich ein Dutzend Umweltinitiativen zusammengetan. "Wir fordern am 18. September mit einer großen Demo eine menschen- und klimagerechte Stadt, in der die Menschen nicht beispielsweise durch ein Bahn-Rückbau-Projekt wie S21 zum Autofahren verdammt werden. Wir brauchen einen Ausbau des ÖPNV statt neue Daimler Luxuslimousinen", sagt Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21.

Ein Bündnis aus Fridays for Future, Verdi, der EVG, dem BUND, den Naturfreunden, Attac Deutschland und anderen Organisationen fordert von der Politik eine "entschiedene Investitionspolitik für den Umweltverbund" und solidarisiert sich mit einem dezentralen Aktionstag am 18. September mit dem Tarifkampf #tvn2020 der Beschäftigten im Öffentlichen Nahverkehr für bessere Arbeitsbedingungen. "Um den ÖPNV als Arbeitgeber attraktiv zu machen und den notwendigen Ausbau von Bahn und Bus zu ermöglichen, brauchen die Kolleg*innen in den Verkehrsbetrieben gute Arbeitsbedingungen. Wir unterstützen sie dabei“, sagt Thomas Eberhardt-Köster vom Bündnis Mobilitätswende Düsseldorf.

Bei Aktionstagen in mehr als 80 Städten wird sich unter anderem "Kidical Mass" am 19. und 20. September für kindgerechte Verkehrslösungen einsetzen. Und der ADFC Berlin plant "100 Aktionen für ein autofreies Berlin". Parallel finden zur selben Zeit Aktionen gegen die drohende Rodung im Dannenröder Forst statt.

Uwe Hiksch von den Naturfreunden Deutschlands: "Wir können diese Ziele nur erreichen, wenn die vielen Einzelinitiativen gemeinsam für langfristigen Druck sorgen. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an dieser bundesweiten Aktionswoche zur Verkehrswende und zum Klimaschutz zu beteiligen."

Weitere Unterzeichner*innen aus der Initiative Verkehrswende-Vernetzung sind autofrei leben!, das Bündnis Mobilitätswende Düsseldorf, Changing Cities, Die Linke, das Freilauf DIY Bike-Camp, die Klimaaktion Neustadt a.d.W., Klimagerechtigkeit Kassel, Radkomm e.V., Verkehrswende Fulda, Vorfahrt für den Klimagürtel aus Kiel, Einfach Einsteigen und Einzelpersonen.

(Kopie 1)

"Wir brauchen eine radikale Verkehrswende"

Bundesweite Initiative fordert sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz

Die bundesweite Initiative Verkehrswende-Vernetzung ruft zur Beteiligung an der bundesweiten Aktionswoche für eine Verkehrswende und Klimaschutz vom 18. bis 26. September auf. Die Initiative fordert einen grundsätzlichen Politikwechsel beim Verkehr. "Wir wollen weg von der Dominanz des motorisierten Individualverkehrs und hin zu Fuß-, Fahrrad-, und öffentlichem Bus- und Schienenverkehr. Und das muss schnell gehen, denn anders sind die Klimaziele nicht zu erreichen", sagt Sabine Lassauer von Attac Deutschland.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden von Freitag bis Samstag kommende Woche bundesweit Aktionen lokaler sowie überregionaler Initiativen stattfinden. Allein in Stuttgart hat sich ein Dutzend Umweltinitiativen zusammengetan. "Wir fordern am 18. September mit einer großen Demo eine menschen- und klimagerechte Stadt, in der die Menschen nicht beispielsweise durch ein Bahn-Rückbau-Projekt wie S21 zum Autofahren verdammt werden. Wir brauchen einen Ausbau des ÖPNV statt neue Daimler Luxuslimousinen", sagt Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21.

Ein Bündnis aus Fridays for Future, Verdi, der EVG, dem BUND, den Naturfreunden, Attac Deutschland und anderen Organisationen fordert von der Politik eine "entschiedene Investitionspolitik für den Umweltverbund" und solidarisiert sich mit einem dezentralen Aktionstag am 18. September mit dem Tarifkampf #tvn2020 der Beschäftigten im Öffentlichen Nahverkehr für bessere Arbeitsbedingungen. "Um den ÖPNV als Arbeitgeber attraktiv zu machen und den notwendigen Ausbau von Bahn und Bus zu ermöglichen, brauchen die Kolleg*innen in den Verkehrsbetrieben gute Arbeitsbedingungen. Wir unterstützen sie dabei“, sagt Thomas Eberhardt-Köster vom Bündnis Mobilitätswende Düsseldorf.

Bei Aktionstagen in mehr als 80 Städten wird sich unter anderem "Kidical Mass" am 19. und 20. September für kindgerechte Verkehrslösungen einsetzen. Und der ADFC Berlin plant "100 Aktionen für ein autofreies Berlin". Parallel finden zur selben Zeit Aktionen gegen die drohende Rodung im Dannenröder Forst statt.

Uwe Hiksch von den Naturfreunden Deutschlands: "Wir können diese Ziele nur erreichen, wenn die vielen Einzelinitiativen gemeinsam für langfristigen Druck sorgen. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an dieser bundesweiten Aktionswoche zur Verkehrswende und zum Klimaschutz zu beteiligen."

Weitere Unterzeichner*innen aus der Initiative Verkehrswende-Vernetzung sind autofrei leben!, das Bündnis Mobilitätswende Düsseldorf, Changing Cities, Die Linke, das Freilauf DIY Bike-Camp, die Klimaaktion Neustadt a.d.W., Klimagerechtigkeit Kassel, Radkomm e.V., Verkehrswende Fulda, Vorfahrt für den Klimagürtel aus Kiel, Einfach Einsteigen und Einzelpersonen.