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KonTra IAA: Klimagerechte Mobilität – wie geht das?

Alternativkongress im Münchner Feierwerk bietet mehr als 30 Veranstaltungen

"Neue Wege in Stadt und Land", "Von der Auto- zur Mobilitätsindustrie" und "Perspektiven der Mobilitätswendebewegung": Das sind die drei inhaltlichen Säulen des Kongresses für transformative Mobilität – kurz KonTra IAA – in München, zu dem die Veranstalter*innen am 9. und 10. September mehrere hundert Teilnehmer*innen erwarten und der parallel zur Automobilmesse IAA in München stattfindet.

Auf dem zweitägigen Kongress wird die notwendig inhaltliche Debatte über Ziele, Inhalte und Umsetzungsmöglichkeiten einer klimagerechten Mobilitätswende vorangebracht. Der Kongress versteht sich als Gegenveranstaltung zur IAA, bei der zur selben Zeit die Autoindustrie ihre neusten Modelle präsentieren wird.

"Die Notwendigkeit einer Verkehrswende wird von vielen Menschen eingesehen. Aber wir kriegen wir die Autos von der Straße? Wie komme ich von Dorf A nach Dorf B? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Darüber werden wir auf dem Kongress für Interaktive Mobilität zwei Tage debattieren", sagt Achim Heier vom Trägerkreis des Kongresses.

"Diskutiert wird unter anderem über Mobilität und Industrie sowie Konversion der Arbeit, Bahn, ÖPNV, Lastenräder und Fahrräder, Flugverkehr, Europäische Handelspolitik und Autolobby, Flucht und Mobilität, Mobilität auf dem Land, Baumbesetzungen und zivilen Ungehorsam. Außerdem werden erfolgreiche Projekte auf dem Weg zur Verkehrswende vorgestellt. Das übergreifende Thema wird sein, wie wir uns eine Mobilität der Zukunft vorstellen", ergänzt Julia Killet aus dem Trägerkreis.

Der Verkehrssektor verursacht mit etwa. 22,2 Prozent den zweitgrößten Anteil des CO2-Ausstoßes in Deutschland, in Bayern sind es sogar an die 40 Prozent. Klimagerechte Mobilität bedeutet daher, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren und keine weiteren Straßenausbauten zu fördern. Stattdessen muss der öffentliche Verkehr mit Bahn und Bus und besonders in den Städten der Rad- und Fußverkehr ausgebaut werden, ist sich der Trägerkreis des Kongresses einig.

In acht Podien und Foren sowie über 30 Workshops sprechen mehr als 60 Referent*innen aus Umweltverbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Initiativen aus der Mobilitätswende- und Klimagerechtigkeitsbewegung, die aus ganz Deutschland anreisen.
Eröffnet wird der Kongress am Donnerstag, 9. September, um 10 Uhr mit einer Talkrunde in der Kranenhalle des Feierwerks. Der Kongress endet am Freitag, 10. September, um 19 Uhr mit einem Podium zur Konversion der Autoindustrie.

Alle Hauptveranstaltungen werden sowohl in Präsenz im Feierwerk durchgeführt als auch live auf das Außengelände des Feierwerks und ins Internet gestreamt und in Englisch übersetzt. Für eine Teilnahme gilt die 3G-Regel. Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird gebeten. Die Teilnehmenden werden im Feierwerk von einer veganen "Küche für alle" versorgt.

Zum Trägerkreis des KonTra IAA gehören neben Attac die Initiative „Autofrei leben!“, der BUND Naturschutz in Bayern, Changing Cities, das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (ISW), der Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern, die Naturfreunde Deutschlands sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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KonTra IAA: Klimagerechte Mobilität – wie geht das?

Alternativkongress im Münchner Feierwerk bietet mehr als 30 Veranstaltungen

"Neue Wege in Stadt und Land", "Von der Auto- zur Mobilitätsindustrie" und "Perspektiven der Mobilitätswendebewegung": Das sind die drei inhaltlichen Säulen des Kongresses für transformative Mobilität – kurz KonTra IAA – in München, zu dem die Veranstalter*innen am 9. und 10. September mehrere hundert Teilnehmer*innen erwarten und der parallel zur Automobilmesse IAA in München stattfindet.

Auf dem zweitägigen Kongress wird die notwendig inhaltliche Debatte über Ziele, Inhalte und Umsetzungsmöglichkeiten einer klimagerechten Mobilitätswende vorangebracht. Der Kongress versteht sich als Gegenveranstaltung zur IAA, bei der zur selben Zeit die Autoindustrie ihre neusten Modelle präsentieren wird.

"Die Notwendigkeit einer Verkehrswende wird von vielen Menschen eingesehen. Aber wir kriegen wir die Autos von der Straße? Wie komme ich von Dorf A nach Dorf B? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Darüber werden wir auf dem Kongress für Interaktive Mobilität zwei Tage debattieren", sagt Achim Heier vom Trägerkreis des Kongresses.

"Diskutiert wird unter anderem über Mobilität und Industrie sowie Konversion der Arbeit, Bahn, ÖPNV, Lastenräder und Fahrräder, Flugverkehr, Europäische Handelspolitik und Autolobby, Flucht und Mobilität, Mobilität auf dem Land, Baumbesetzungen und zivilen Ungehorsam. Außerdem werden erfolgreiche Projekte auf dem Weg zur Verkehrswende vorgestellt. Das übergreifende Thema wird sein, wie wir uns eine Mobilität der Zukunft vorstellen", ergänzt Julia Killet aus dem Trägerkreis.

Der Verkehrssektor verursacht mit etwa. 22,2 Prozent den zweitgrößten Anteil des CO2-Ausstoßes in Deutschland, in Bayern sind es sogar an die 40 Prozent. Klimagerechte Mobilität bedeutet daher, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren und keine weiteren Straßenausbauten zu fördern. Stattdessen muss der öffentliche Verkehr mit Bahn und Bus und besonders in den Städten der Rad- und Fußverkehr ausgebaut werden, ist sich der Trägerkreis des Kongresses einig.

In acht Podien und Foren sowie über 30 Workshops sprechen mehr als 60 Referent*innen aus Umweltverbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Initiativen aus der Mobilitätswende- und Klimagerechtigkeitsbewegung, die aus ganz Deutschland anreisen.
Eröffnet wird der Kongress am Donnerstag, 9. September, um 10 Uhr mit einer Talkrunde in der Kranenhalle des Feierwerks. Der Kongress endet am Freitag, 10. September, um 19 Uhr mit einem Podium zur Konversion der Autoindustrie.

Alle Hauptveranstaltungen werden sowohl in Präsenz im Feierwerk durchgeführt als auch live auf das Außengelände des Feierwerks und ins Internet gestreamt und in Englisch übersetzt. Für eine Teilnahme gilt die 3G-Regel. Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird gebeten. Die Teilnehmenden werden im Feierwerk von einer veganen "Küche für alle" versorgt.

Zum Trägerkreis des KonTra IAA gehören neben Attac die Initiative „Autofrei leben!“, der BUND Naturschutz in Bayern, Changing Cities, das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (ISW), der Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern, die Naturfreunde Deutschlands sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung.