Workshops und Seminare

Phantasievolle Aktionen sind kleine Kunstwerke und sie verlangen neben guter Planung auch Fähigkeiten, die Aktivist*innen nicht so einfach in die Wiege gelegt bekommen. Dann heißt es lernen und üben.

Die über mehrere Tage gehenden Seminare und die eher kurzen Workshops sind daher das Herzstück der Aktionsakademie. An dieser Stelle Hier findet Ihr ein paar Klassiker der Aktionsakademie und ein paar richtige Highlights in Wort und Bild zur Anregung.  

Das Rahmenprogramm

Die praktische Arbeit an den Aktionen und Aktionsformen ist natürlich das Wichtigste – aber so ganz ohne theoretischen Input und kulturelle Abwechslung bzw. einfach richtig viel Spaß lassen wir Euch natürlich nicht.

  • Auftaktabend: Manche Dinge sind Tradition; so zum Beispiel die Foto- und Videoshow des Aktionstrainers Marc Amann, Herausgeber des aktivistischen Standardwerks Go.Stop.Act.
  • Inhaltlicher Donnerstag: Mit allzuviel Inhalt behelligen wir uns nicht, dafür gibt's hunderte andere Konferenzen. Aber am Donnerstagabend geht's (fast) immer um ein aktuelles politisches Thema, das sich dann nicht selten im Aktionstag wiederfindet.
  • Kultur am Freitag: Das klingt evt. ein bisschen Hochtrabend, aber hier probieren wir es wahlweise mit Kleinkunst (oder großer Kunst), Filmvorführungen oder etwas ähnlichem. Viele sind aber auch bis tief in die Nacht mit der Vorbereitung des Samstags beschäftigt.
  • Aktions-Samstag: Was Ihr gelernt und erarbeitet habt, am Samstag könnt Ihr es Präsentieren; unter Realbedingung. Theatertruppe und die Sambatistas spielen, Clowns sind unberechenbar, Fotograf*innen und Filmer*innen dokumentieren und manches mehr kann passieren. Das bestimmt letztlich Ihr.
  • Party: Am Samstagabend wird gefeiert. Das haben wir uns verdient. :-)

Selbstorganisation

Das (größtenteils) ehrenamtliche Orgateam der Aktionsakademie bemüht sich um einen runden Ablauf. Aber wir sind tatsächlich keine Konsument*innenveranstaltung. Bei jeder Akademie geht es mmer auch um den Versuch, die erhoffte bessere Welt im Kleinen schon mal auszuprobieren und Reibungspunkten im Konsensprinzip zu begegnen.

Unsere Vision: Für fünf Tage sind wir gemeinsam Aktionsakademie – jenseits aller Reiberein, die sich aus den Persönlichkeiten, aber auch den unterschiedlichen Politkulturen ergeben mögen.

  • Die Plena: Wir werden uns um ein tägliches Plenum bemühen und versuchen, es so gut wie möglich zu moderieren. Von Euch wünschen wir uns (nicht nur dort) einen respektvollen, konsensorientierten Umgang miteinander und viel Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Anderen.
  • Die Mithilfe: Es geht nicht ohne Gemüse-Schnibbeln, mal was Putzen, mit Anpacken oder einfach für einen Mitmenschen dasein. Die Aktionsakademie ist kein Cluburlaub und auch das Orgateam braucht mal Ruhepausen, in denen trotzdem alles weiterlaufen soll. Kriegen wir hin, oder?
  • Awareness: Wir wollen uns alle wohlfülhlen. Dafür bemühen wir uns gemeinsam darum, einen möglichst diskriminierungsfreie(re)n sozialen Raum – die Aktionsakademie als Ganzes – herzustellen. Was wir darunter genau verstehen, erfahrt Ihr an anderer Stelle, eventuell auch erst vor Ort.
  • Open-Space: Ihr habt selber ein schönes Projekt? Wir bieten Zeit und Ort, um es präsentieren zu können. So lernen wir voneinander, so verbreiten sich Ideen.