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Attac-Workshops zur IAA

Neben den Protesten gegen die PS-Schau IAA werden wir auch über Alternativen für eine klimagerechte Mobilität der Zukunft sprechen. Wir werden beim Mobilitätswendecamp im Luitpoldpark und dem Alternativgipfel an der Universität mehrere Workshops machen. 

Auf dieser Seite findet ihr alle Infos zu ihnen. (Zeiten sind noch in der finalen Abstimmung und können sich noch ändern)

Busse und Bahnen statt SUVs – Wie die Autofabriken für die Verkehrswende genutzt werden könnten Mi., 10.9. 19.00–21.00

Immer größere, schwerere und PS-stärkere Autos bauen, dass ist alles, was VW, BMW und Daimler einfällt, um auf die Überproduktionskrise der Autoindustrie zu reagieren. Dabei könnten in den Autofabriken auch die dringend für die Mobilitätswende benötigten Busse und Bahnen gebaut werden. Wie das gehen könnte und was sich dafür ändern müsste und vor allem, wem der Umbau nützen würde und wer ihn verhindern will, darum wird es in der Veranstaltung gehen.

Referent: Stephan Krull, Gesprächskreis ZukunftAutoUmweltMobilität der rls 
Moderation: Thomas Eberhardt-Köster, Projektgruppe einfach.umsteigen von Attac

Mehr Nachtzüge in Europa? Do, 11.9. 15.00–16.30

Das ist gut für Reisende und besser für das Klima! Der politische Wille ist träge, die Luftfahrt-Lobby agiert dreist und doch ist der Abwärtstrend gestoppt. Auch dank der NGO „Back-on-Track“, denn zurück aufs Gleis sollen all die Nachtzüge, die es schon mal gab, quer durch Europa.
Über Senkung der Mehrwert- und Stromsteuer, Trassenpreise und bessere Infrastruktur werden lange Strecken in neuen Schlaf- und Liegewagen attraktiver, gleichermaßen für Betreiber und Fahrgäste. Oft ermöglicht bereits eine geringe staatliche Unterstützung die Wirtschaftlichkeit, mit reellen Auswirkungen auf die Treibhausgas-Emmisionen. Wir blicken hinter die Kulissen und in die Kalkulationen, warum der Nachtzug die Königsdisziplin auf der Schiene ist.

Referent: Patrick Neumann, BackOnTrack Germany e.V. 
Moderation: Dirk Friedrichs - Attac

Klimakollaps verhindern – Güterverkehr reduzieren Do, 11.9. 17.00–18.30

Wegen der wachsenden Arbeitsteilung und der Liberalisierung des Welthandels ist der weltweite Gütertransport überproportional gewachsen. Güter werden immer öfter und immer weiter transportiert, ohne dass dies zu einer Erhöhung der Lebensqualität führt. Dafür nehmen die verkehrsbedingten Klimaschäden zu. Deshalb muss unsinnige Produktion zurückgefahren, Gütertransport reduziert, regionales Wirtschaften gefördert und Güter müssen auf die Schiene verlagert werden.

Referent: Thomas Eberhardt-Köster, Projektgruppe einfach.umsteigen von Attac

Zeit für Verbote? – Zur notwendigen Regulierung im Straßenverkehr Do., 11.9. 19.00–21.00

Appelle zur Reduzierung von CO² und Schadstoffen im Verkehrsbereich laufen ins Leere. Die Autoindustrie baut aus Profitgründen weiter große und schwere Autos, die Politik reagiert nicht. Müssen Größe, Leistung und Geschwindigkeit von Autos jetzt gesetzlich begrenzt werden? Ist die Zeit für Verbote gekommen? Verbote sind gesellschaftlich verpönt, das neoliberale Credo der Freiheit dominiert. Wie kann es trotzdem gelingen, im „Autoland Deutschland“ Regulierungen / Verbote durchzusetzen?

Diskussionsrunde mit Jens Hilgenberg, BUND und Micha, Mobilitätswende Camp 
Moderation: Achim Heier, Attac

Lithium – Raubbau für unbegrenzte Mobilität Fr., 12.9. 18.00–20.30

Lithium wird in großen Mengen für Batterien der aufstrebenden E-Mobilität gebraucht. Lithium ist das neue Gold für Akkus der ungebremsten Mobilität. Die Gewinnung von Lithium verursacht in den Abbauländern jedoch enorme Naturzerstörung. Weltweit gibt es Widerstand dagegen. Daher haben wir Aktivist*innen aus dem Jadar-Tal in Serbien eingeladen, persönlich von ihren Kämpfen gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes zu berichten. Und Unterstützer*innen des Widerstandes gegen den Lithium-Abbau in Baroso / Portugal werden übe die dortigen Kämpfe berichten.

Referent*innen: Aktivist*innen aus Serbien und Unterstützer*innen des Widerstandes in Portugal 
Moderation: Achim Heier, Attac

Lithium – Raubbau für unbegrenzte Mobilität Sonntag, 14.9. 10.00–11.00 auf dem Gegenkongress / TU München

Lithium wird in großen Mengen für Batterien der aufstrebenden E-Mobilität gebraucht. Lithium ist das neue Gold für Akkus der ungebremsten Mobilität. Die Gewinnung von Lithium verursacht in den Abbauländern jedoch enorme Naturzerstörung. Weltweit gibt es Widerstand dagegen. Daher haben wir Aktivist*innen aus dem Jadar-Tal in Serbien eingeladen, persönlich von ihren Kämpfen gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes zu berichten.

Referent*innen: Aktivist*innen aus Serbien 
Moderation: Harald Porten, Attac