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Wissenschaftsfeindlichkeit in Zeiten von Corona

Attac lädt zu Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig von NDR Info

Photo by CDC on Unsplash
  • Freitag, 18. Februar, 19 Uhr, online (ClickMeeting)

Viele Menschen haben durch Corona einen neuen Zugang zur Wissenschaft gefunden. Die Wissenschaftskommunikation hat in der Pandemie große Fortschritte gemacht. So hören hunderttausende Menschen das Coronavirus-Update von NDR-Info mit den Virolog*innen Christian Drosten und Sandra Ciesek. Parallel dazu hat sich jedoch eine entgegengesetzte Bewegung entwickelt, die wissenschaftliche Methoden und Ergebnisse massiv in Zweifel zieht. Einzelne Wissenschaftler*innen werden angefeindet, seriöse Medien grundsätzlich in Frage stellt.

"Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsfeindlichkeit" lautet der Titel einer Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig, Wissenschaftsredakteurin und Moderatorin des Coronavirus-Update bei NDR Info, zu der Attac für Freitag, 18. Februar, einlädt. Judith Amler vom Attac-Koordinierungskreis und aktiv in der Arbeitsgruppe "Attac gegen rechts" moderiert das Gespräch. 

"Verschwörungsmythen und Fake News sind besonders gefährlich, wenn sie im pseudo-wissenschaftlichen Gewand daherkommen. Es ist nachvollziehbar, dass das Verunsicherung erzeugt. Wenn sie dann noch mit einem kapitalismuskritischen Ansatz vermengt werden, wird es noch schwieriger, richtig und falsch auseinanderzuhalten. Wir als Journalist*innen müssen uns da auf unsere Verantwortung besinnen, die wir für eine aufgeklärte Gesellschaft tragen", sagt Korinna Hennig. 

Judith Amler ergänzt: "Viele Bürger*innen halten wissenschaftliche Diskurse für wenig nachvollziehbar und hegen sogar den Verdacht, die Forschung würde extern gesteuert. Es ist aber sehr gefährlich, wenn sich demokratisch verfasste Gesellschaften nicht mehr auf wissenschaftlich belegte Fakten einigen können und Wissenschaftler*innen sowie unabhängige Journalist*innen bedroht werden."

Darum will Attac bei der Veranstaltung auch über die Corona-Pandemie hinausblicken und Fragen stellen wie: Was bedeuten gezielte Desinformationen von mächtigen Lobbyist*innen für Wissenschaft und Gesellschaft? Wie lässt sich die drohende Klimakatastrophe angesichts der grassierenden Wissenschaftsfeindlichkeit dennoch abwenden?

Der Abend ist Teil einer Online-Veranstaltungsreihe, mit der die Attac-AG gegen rechts die Corona-Proteste unter die Lupe nimmt. 

Die Veranstaltung wird mit dem Programm ClickMeeting abgehalten. Eine Installation ist nicht nötig. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung-gegen-rechts@attac.de erforderlich. Die angemeldeten Personen erhalten die Einwahldaten zugeschickt. 


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Wissenschaftsfeindlichkeit in Zeiten von Corona

Attac lädt zu Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig von NDR Info

Photo by CDC on Unsplash
  • Freitag, 18. Februar, 19 Uhr, online (ClickMeeting)

Viele Menschen haben durch Corona einen neuen Zugang zur Wissenschaft gefunden. Die Wissenschaftskommunikation hat in der Pandemie große Fortschritte gemacht. So hören hunderttausende Menschen das Coronavirus-Update von NDR-Info mit den Virolog*innen Christian Drosten und Sandra Ciesek. Parallel dazu hat sich jedoch eine entgegengesetzte Bewegung entwickelt, die wissenschaftliche Methoden und Ergebnisse massiv in Zweifel zieht. Einzelne Wissenschaftler*innen werden angefeindet, seriöse Medien grundsätzlich in Frage stellt.

"Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsfeindlichkeit" lautet der Titel einer Online-Veranstaltung mit Korinna Hennig, Wissenschaftsredakteurin und Moderatorin des Coronavirus-Update bei NDR Info, zu der Attac für Freitag, 18. Februar, einlädt. Judith Amler vom Attac-Koordinierungskreis und aktiv in der Arbeitsgruppe "Attac gegen rechts" moderiert das Gespräch. 

"Verschwörungsmythen und Fake News sind besonders gefährlich, wenn sie im pseudo-wissenschaftlichen Gewand daherkommen. Es ist nachvollziehbar, dass das Verunsicherung erzeugt. Wenn sie dann noch mit einem kapitalismuskritischen Ansatz vermengt werden, wird es noch schwieriger, richtig und falsch auseinanderzuhalten. Wir als Journalist*innen müssen uns da auf unsere Verantwortung besinnen, die wir für eine aufgeklärte Gesellschaft tragen", sagt Korinna Hennig. 

Judith Amler ergänzt: "Viele Bürger*innen halten wissenschaftliche Diskurse für wenig nachvollziehbar und hegen sogar den Verdacht, die Forschung würde extern gesteuert. Es ist aber sehr gefährlich, wenn sich demokratisch verfasste Gesellschaften nicht mehr auf wissenschaftlich belegte Fakten einigen können und Wissenschaftler*innen sowie unabhängige Journalist*innen bedroht werden."

Darum will Attac bei der Veranstaltung auch über die Corona-Pandemie hinausblicken und Fragen stellen wie: Was bedeuten gezielte Desinformationen von mächtigen Lobbyist*innen für Wissenschaft und Gesellschaft? Wie lässt sich die drohende Klimakatastrophe angesichts der grassierenden Wissenschaftsfeindlichkeit dennoch abwenden?

Der Abend ist Teil einer Online-Veranstaltungsreihe, mit der die Attac-AG gegen rechts die Corona-Proteste unter die Lupe nimmt. 

Die Veranstaltung wird mit dem Programm ClickMeeting abgehalten. Eine Installation ist nicht nötig. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung-gegen-rechts@attac.de erforderlich. Die angemeldeten Personen erhalten die Einwahldaten zugeschickt.