Unsere Aktionen

Weitere Vorhaben werden in Kürze bekannt gegeben.

Von 1964 bis 1992 hat Texaco bei der Ölförderung in Ecuador unermessliche Umweltschäden verursacht und verletzt das Recht auf Gesundheit der in der Region lebenden Menschen bis heute. Gerichtlich verbriefte Schadensersatzansprüche weist Texacos Rechtsnachfolger Chevron zurück und will seinerseits Ecuador mit einem ISDS-Urteil zur Zahlung eines mehrstelligen Millionenbetrages zwingen. Anlässlich des weltweiten Anti-Chevron-Tages am 21. Mai fordern mehr als 200 Organisationen weltweit die ecuadorianische Regierung mit einem Offenen Brief auf, den Forderungen von Chevron nicht nachzukommen und sich hinter die betroffenen Gemeinschaften zu stellen.
attac beteiligt sich mit verschiedenen Partnern im Netzwerk Gerechter Welthandel an der Aktion vor der ecuadorianischen Botschaft in Belin zur Übergabe des Offenen Briefes.

Aktion auf dem Attac Europakongress

Wo über die europäische Politik diskutiert wird, durfte unsere Binding Treaty-Kampagne natürlich nicht fehlen. Auf dem Attac-Kongress "Ein anderes Europa" boten wir am Sonntag, 7.10. ab 9:15 Uhr einen Workshop zum Thema an. Und am Vorabend machten wir das Kongresspublikum mit einem Flashmob auf unsere Kampagne aufmerksam.

Binding Treaty-Aktionswoche in Genf

Zum 13. bis 20 Oktober mobilisierten die internationalen Kampagne "Dismantle Corporate Power" und die internationale Treaty Allianz zur Aktionswoche nach Genf. Parallel zur offiziellen UN-Arbeitsgruppensitzung (15.-19.10.) gab es dort ein reiches Programm: Von öffentlichen Diskussionveranstaltungen über Demos, bewegungsinterne Strategie- und Netzwerktreffen bis hin zur Teilnahme am UN-Programm.

Den 10. Dezember haben die Vereinten Nationen zum Tag der Menschenrechte ernannt. Dieses Jahr gibt es sogar ein Jubiläum zu feiern: Vor 70 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündet. Zu diesem Anlass werden in zahlreichen größeren und kleineren Städten Attac-Gruppen und weitere Aktive auf die Straße gehen, um über Menschenrechte aufzuklären und für unsere Kampagne Unterschriften zu sammeln.

Zusätzlicher Druck auf die Bundesregierung wird auch durch die zivilgesellschaftliche Kampagne „Initiative Lieferkettengesetz“ ausgeübt, die am 10. September 2019 startete. Ziel ist es, dass deutsche Unternehmen in der globalisierten Wirtschaft die Menschenrechte achten und Umweltzerstörungen vermeiden. Ein ähnliches Gesetz gibt es schon seit 2017 in Frankreich und einigen anderen Ländern. Solche nationalen Gesetze sind wichtige Bausteine, um die Bemühungen um ein internationales Abkommen wie den Binding Treaty voranzutreiben.

Mehr Infos unter lieferkettengesetz.de