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Postbank ade!

Die Bankwechsel-Kampagne ruft dazu auf, allen zerstörerischen Großbanken den Rücken zu kehren.

Besonders erfolgversprechend und wichtig ist das bei der Postbank, die erst seit Ende 2010 mehrheitlich zur Deutschen Bank gehört. Rund 4,5 Millionen Menschen haben ihr Girokonto bei der Postbank, insgesamt zählt sie über 14 Millionen KundInnen – gefragt wurde von denen niemand, ob er oder sie gerne Manövriermasse für die mächtige Bank des Josef Ackermann sein möchte.

Viele Jahre lang grenzte der „Branchenprimus“ Menschen mit kleinen Einkommen rabiat aus. Heute weiß die Deutsche Bank: Mit ihnen kann sie die verschärften Liquiditätsanforderungen mit Leichtigkeit erfüllen.

Jeder Postbankkunde und jede Postbankkundin sollte überlegen, ob er oder sie dazu beitragen will, dass diese Rechnung aufgeht und wie sie zu den anderen „Besonderheiten“ der neuen Mehrheits-Eignerin der Postbank steht!

Keine andere deutsche Bank investiert so massiv in Rüstungs- und Atomgeschäfte, verdient in dem Maß am weltweiten Hunger, hat so viele Niederlassungen in Schattenfinanzplätzen wie die Deutsche Bank. Das sind gute Argumente für einen Wechsel.

Attac ruft dazu auf, der Postbank den Rücken zu kehren und zu einer ethisch wirtschaftenden Bank zu wechseln!