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"Raubritter Aktion" am 20.02.2008: Staatsbesuch des Liechtensteiner Regierungschefs in Berlin / Bericht von der Aktion vor dem Bundeskanzleramt

Für 15:30 Uhr war ein Treffen am Hauptbahnhof vereinbart. Die Berliner Attacies kamen in überraschender Vielzahl und brachten Bambusstangen und Attac Fahnen mit. Es gab Kostüme für zwei Raubritter und einen Steuerfahnder, mit denen im Verlauf der Kurzdemo ein Schaubild gestellt wurde. Ziel der Aktion: die Machtlosigkeit wie auch Unbeholfenheit der Ermittler gegenüber den Raubrittern, die für Steueroasen wie Liechtenstein stehen, zu verdeutlichen.

Kurz vor drei setzte sich die Gruppe von ca. 25 Menschen in Bewegung in Richtung Kanzleramt und Staatsempfang mit militärischen Ehren. Das Kanzleramt war weiträumig abgesperrt, denoch fand sich ein guter Platz für die Aktion. Das Transparent mit der Aufschrift "Stoppt die Raubritter: Sanktionen gegen Liechtenstein" wird ausgebreitet und davor das oben beschriebene Schaubild dargestellt. Das Interesse der Kamerateams und Fotografen ist schnell geweckt und ebenso das der Umstehenden, die den Empfang sehen wollten.

Die Polizei braucht einige Minuten, um sich darüber klar zu werden, wie sie mit der Aktion umgehen sollen, sind durch die viele Presse sicherlich auch etwas abgeschreckt und kommt erst so nach und nach auf die Idee, die Aktion aufzulösen. Sie erteilt Platzverweise und begleitet die Aktivisten nach ungefähr 20 Minuten zurück in Richtung Hauptbahnhof, die friedlich und langsam, noch Interviews gebend, den Forderungen der Polizei nachkommt. Nach ca. 45 Minuten ist die Aktion gelaufen und der Rote Teppich schon wieder eingerollt. Die Versammelten trennen sich und freuen sich über eine gelungene Aktion.


Bilder von der Aktion

Abdruck der Bilder ist frei bei Nennung der Quellenangabe: "Foto: mediastarter/CreativeCommons BY SA 2.0 DE"
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Raubritter-Aktion