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Manfred Baberg

Prof. i.R., Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden-Leer, Mitglied der Attac-AG Soziale Sicherungssysteme, Schwerpunkte: Soziale Ungleichheit und Inklusion

Beiträge von Manfred Baberg

  • Ungleichheit in ihren unterschiedlichen ökonomischen und sozialen Dimensionen ist in der letzten Zeit in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt, weil die Corona-Pandemie – wie zahlreiche Studien, unter anderem die kürzlich vom WZB, vom Statistischen Bundesamt und von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichte Studie – die stärkere Betroffenheit armer Menschen offengelegt haben. Dies gilt nicht nur für den gesundheitlichen Bereich, sondern auch für Verstärkung von Armut sowie zusätzliche Beeinträchtigung der Bildungschancen. Die auf Förderung von Ungleichheit ausgerichtete neoliberale Ideologie gefährdet darüber hinaus die politische Gleichheit.

    Dieser Beitrag stellt die politische und die Bildungsungleichheit in den Mittelpunkt und schlägt nach einer Analyse der Ursachen Lösungsmöglichkeiten im Sinne einer emanzipatorischen Strategie vor.

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  • Soziale Ungleichheit als Einkommens- und Statusungleichheit führt nicht nur zu gravierenden ökonomischen und sozialen Unterschieden. Sie ist auch mit Diskriminierung derjenigen verbunden, die über ein geringes Einkommen verfügen. Sie werden als „Proleten“, „nutzlose“ und „faule“ Menschen, „sozial schwach“ und „bildungsfern“ abgewertet.

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  • Zur Klärung des Zusammenhangs zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus sind in den letzten Jahren neuere Publikationen erschienen, welche die Auswirkungen neoliberaler Ideologie auf Wirtschaft, Gesellschaft und Individuen analysieren. Diese werden in den folgenden Absätzen kurz zusammengefasst und diskutiert.

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  • Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass große soziale Ungleichheit zu erheblichen gesellschaftlichen Verwerfungen führt. Die Zunahme von Gewalt, aber auch von Kriminalität bis hin zu höheren Mordraten gehören ebenso dazu, wie soziale und gesundheitliche Auswirkungen, höhere Raten von Kindersterblichkeit, steigende Drogenkonsumprobleme und Fehlernährung, mit der Folge etwa von Fettleibigkeit sowie einer Beeinträchtigung der Lebenschancen von Kindern. Insbesondere Kinder aus unteren sozialen Schichten sind in ihren Lebenschancen deutlich beeinträchtigt.

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  • Individualisierung wird in der öffentlichen und fachlichen (sozialwissenschaftlichen und pädagogischen) Diskussion unterschiedlich bewertet. Während in den 80er Jahren die positiven Effekte wie größere Freiheit und Selbstverwirklichung im Mittelpunkt standen, werden in letzter Zeit die negativen Aspekte wie Egoismus und Vernachlässigung sozialer Zusammenhänge als Folge der Überformung durch die neoliberale Ideologie in den Mittelpunkt gestellt. Die Lösung dieser Probleme kann im Interesse einer offenen Gesellschaft nicht in einer Rückkehr zu traditionellen Normen liegen, sondern nur in einer Bekämpfung der negativen Auswirkungen des Neoliberalismus.

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  • Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Begriff der „Identität“ und fragt, welche Folgerungen daraus für eine emanzipatorische Politik gezogen werden können. 

    1. Kritik an „zu starker“ Berücksichtigung…

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