30.000 bei Blockupy-Demo in Frankfurt

Mehr als 30.000 Menschen demonstrierten am Samstag zum Abschluss der Blockupy-Aktionstage in Frankfurt am Main gegen das europaweite Spardiktat der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF. In einem kilometerlangen Demonstrationszug liefen die Teilnehmer_innen aus ganz Europa vom Baseler Platz durch die Frankfurter Innenstadt bis zum Sitz der Europäischen Zentralbank an der Taunusanlage. Die Frankfurter Rundschau meldete gegen 17 Uhr in ihrem Online-Ticker: "Blockupy hat gewonnen."
Trotz der andauernden Diffamierung unseres Protests und der Verbotsorgie der Stadt Frankfurt ist es gelungen, den europäischen Widerstand gegen die unsoziale und undemokratische Kürzungspolitik an einen ihrer Ausgangspunkte – den Finanzstandort Frankfurt – zu tragen. 30.000 Menschen sagten im Bankenzentrum Deutschlands laut und deutlich: Die europaweite Verarmungspolitik geschieht nicht in unserem Namen! Wir sind solidarisch mit den Menschen in Griechenland und anderen europäischen Ländern, die bereits jetzt existenziell unter dem Sozialkahlschlag leiden. Wir brauchen einen Rettungsschirm für die Menschen, nicht für die Banken!
Newsmeldung Blockupy in den TV-Nachrichten

Attac-Kinospot "Du zahlst"

Gemeinsam mit dem bekannten Kinofilm- und Tatort-Regisseur Tom Bohn hat Attac einen Kinospot zum Thema Steueroasen produziert. "Du zahlst – Steueroasen schließen!" lautet der Titel des 70-Sekunden-Films. Der Spot, der bundesweit in Programmkinos laufen wird, bringt die aktuelle Situation in der Finanz- und Eurokrise auf den Punkt. Wäh­rend gigantische Kürzungsprogram­me der öffentlichen Ausgaben in weiten Teilen der Eurozone die Ökonomien in die Depression und große Teile der Bevölkerung in die Armut führen, hinterziehen Wohl­habende allein in Deutschland mittels Steueroasen jedes Jahr rund 100 Milliarden an Steuern. Kinospot ansehen

Fiskalpakt stoppen!

Die Abstimmung über den europäischen Fiskalvertrag im Bundestag wurde verschoben – ein erstes Zeichen dafür, dass der Protest Wirkungen entfaltet. Dieser Vertrag ist ein Angriff auf die Demokratie! Der Fiskalpakt gewährt der EU-Kommission weitreichende Ein­griffsrechte in die nationalen Haus­halte und zwingt den Staaten eine unsoziale Sparpolitik auf. Zentrale Rechte der gewählten Parlamente werden auf ein Organ der euro­päischen Exekutive übertragen. Das müssen wir verhindern – helfen Sie uns dabei!
Bitte nehmen Sie an unserer Online-Aktion teil und schicken Sie Ihren Wahlkreisabgeordneten eine Aufforderung, den Fiskalpakt abzu­lehnen.
www.fiskalpakt-stoppen.de

Nahrungsmittel­spekulation stoppen!

Nahrungsmittelspekulation gehört mit zu den skandalösesten Ge­schäften der Finanzmärkte. Banken und Fonds wetten auf Rohstoff­preise und treiben sie damit in die Höhe. So wird am Hunger nicht nur verdient, er wird gemacht. Aktuell gibt es eine Chance für die politi­sche Durchsetzung einer wirksamen Eindämmung der Nahrungsmittel­spekulation! Auf europäischer Ebe­ne wird in diesem Jahr die Finanz­marktrichtlinie MiFID verhandelt. Attac fordert von Finanzminister Schäuble, sich für einen Stopp der Nahrungsmittelspekulation einzu­setzen. Um unseren Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, brau­chen wir Deine und Ihre Unterstüt­zung: Jetzt unterschreiben!

1000 Sandsäcke für die FTS!

Am 17. Juni werden wir vor der Börse in Frankfurt einen Wall aus tausenden Sandsäcken errichten und fordern: Finanzspekulation eindämmen, Finanztransak­tionssteuer jetzt!
Macht mit. Helft uns beim Damm­bau! Kommt am Sonntag, den 17. Juni zur Aktion nach Frank­furt. Denn auch wenn der Damm selbst nur symbolisch ist – die Sandsäcke sind es nicht und wollen geschleppt werden. Aber natürlich gibt es auch für nicht ganz so kräftige Arme und Schultern jede Menge Möglichkeiten, uns bei der Aktion zu unterstützen: Anfeuern, Flyer verteilen, Wasser anreichen... Es geht nur gemeinsam!
Weitere Infos

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