Bündnis will globale Solidarität statt G20-Politik

Mehr als 50 Initiativen und Organisationen laden zum G20-Alternativgipfel am 5. und 6. Juli 2017 nach Hamburg ein

20.03.2017

Mehr als 50 Initiativen und Organisationen aus dem In- und Ausland rufen anlässlich des kommenden G20-Gipfels in Hamburg zu einem zweitägigen "Gipfel für globale Solidarität" auf. Dieses Treffen, zu dem bisher 1.500 Teilnehmende erwartet werden, findet am 5. und 6. Juli 2017 in Hamburg statt und versteht sich als Alternative zum anschließenden Gipfel der G20.

An deren Politik übt das breite zivilgesellschaftliche Bündnis in seinem jetzt veröffentlichten "Aufruf zum Mitmachen" deutliche Kritik: "Die G20 verteidigt ein System, das die soziale Ungleichheit auf die Spitze treibt, statt Politik zu machen gegen die Verelendung und den Hunger, für Gerechtigkeit und Wohlstand für alle weltweit."

Ziel des Alternativgipfels ist es, den G20 eine Politik globaler Solidarität entgegenzustellen und Strategien sowie mögliche Bündnisse zu ihrer Umsetzung zu diskutieren. Im Text des Aufrufs heißt es dazu: "Wir sind überzeugt: eine andere Politik ist möglich! Deshalb versammeln wir uns beim ‚Gipfel für globale Solidarität‘! Höchste Zeit, dass alle diejenigen, die eine andere Politik wollen oder bereits praktizieren, sich verständigen, wie wir in dieser Situation eine Wende erreichen können. Wir müssen die Zusammenhänge der globalen Probleme untersuchen und sie an der Wurzel packen."

Der "Aufruf zum Mitmachen" lädt weitere Initiativen und Organisationen, den Alternativgipfel durch eigene Veranstaltungen zu bereichern. Bisher sind 11 große Podienveranstaltungen in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel geplant. Gäste aus der ganzen Welt wie die renommierte Ökonomin Jayati Gosh, die Globalisierungskritikerin Vandana Shiva aus Indien und der führende kurdische Politiker Salih Müslim aus Rojava haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.



Der "Gipfel für globale Solidarität" versteht sich als Teil der vielfältigen Protestaktionen anlässlich des G20 -Treffens in Hamburg. Er wird gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE).



Aufruf zum Mitmachen und weitere Infos unter www.solidarity-summit.org

Kontakt: presse@solidarity-summit.org



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