Wir erstreiten konkrete Veränderungen!

Die Bankwechselkampagne hat in mehreren Feldern recherchiert, was die Banken anrichten. Für uns sind das gute Gründe, den schädlichsten Banken sofort den Rücken zu kehren.
Das reicht uns aber nicht: Wir mischen uns in den Konfliktfeldern weiter ein und erstreiten konkrete Erfolge – wichtige Schritte hin zu einer zukunftsfähigen Finanzmarktpolitik.

Gemeinsam Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppen!

Im Bündnis mit verschiedenen entwicklungspolitischen Organisationen fordern wir den Stopp von preistreibenden Spekulationen mit Agrarrohstoffen.
Wir stellen Protestaktionen auf die Beine, sammeln Unterschriften, verteilen Tausende von Postkarten und Flyern „Mit Essen spielt man nicht!“
Wir haben gute Chancen, hier etwas zu erreichen, denn zum einen ist der öffentliche Druck auf die Banken inzwischen groß, die Finger von dem tödlichen Spiel zu lassen. Deka Bank und LBBW haben zum Beispiel bereits angekündigt, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen. Zum anderen steht das Thema auf der politischen Agenda in Brüssel, bei der Reform der Finanzmarktrichtlinie MiFID.

Wir fordern von der Bundesregierung, hier klar Stellung zu beziehen: Der Stopp der Geschäfte mit dem Hunger ist keine freiwillige Aktion der Imagepflege von Banken, sondern eine politische Aufgabe! Unterstützen Sie unsere Forderung!

Steueroasen trockenlegen – jetzt erst recht!

Angela Merkel reist durch die Lande und fordert brutale Kürzungsprogramme für die am meisten verschuldeten Länder in Europa. Es ist ein Skandal, dass sie dabei immer über Streichungen bei Löhnen, Sozialsystemen, Kultur und öffentlicher Infrastruktur spricht, nicht aber darüber, dass viele Milliarden zur Verfügung stünden, wenn die Staaten es endlich einmal ernst meinen würden, mit der Austrocknung von Steueroasen und Schattenfinanzplätzen.
Zugleich ticken in den Schattenfinanz-plätzen etliche Zeitbomben: Dort sind die riskantesten Finanzmarktaktionen möglich, jenseits der Finanzmarktaufsicht.

Wir machen Druck: Die Krisenpolitik der letzten Jahre hat das Problem der gefährlichen Fonds in Schattenfinanzplätzen verschärft. Die entsprechende Finanzmarktrichtlinie (AIFM) muss auf den Prüfstand. Wer von Eurokrise redet, darf von Steuerflucht im großen Stil nicht schweigen. 

Wir haben bereits zweimal die Liste deutscher Banken in Steueroasen vorgelegt. Solche Banken sind für uns indiskutabel! 

Fordern Sie mit uns die wirksame Bekämpfung der Steueroasen. Und wehren Sie sich mit uns gegen unwirksame und contraproduktive Strategien wie das deutsch-schweizer Abkommen.
Wer mehr tun möchte, kann eine Veranstaltung zum Thema organisieren oder die Attac-Ausstellung zu Steueroasen bestellen.


Ausstellung

Attac hat eine Ausstellung zu Steueroasen erstellt und freut sich, wenn diese ausgeliehen und unter die Menschen gebracht wird.