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System Change in einer vielschichtig entwickelten Zivilgesellschaft – Barrieren für den notwendigen Wandel erkennen und überwinden

25.05.2021 19:30 - 21:00

Der monatliche Jour Fixe von ATTAC-Frankfurt immer am letzten Dienstag im Monat

Aufgrund des desaströsen ökologischen Status Quo ist der Diskurs um ökonomisch-soziale Antworten auf die für Menschen und Planeten zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus en vogue. Dabei geht es jedoch um nicht weniger als eine komplette Veränderung gesellschaft- licher Macht-, Wirtschafts-, Sozial- und Lebenskonzepte. Doch wie sehen in unserem Land die Bedingungen für diesen "großen Wurf in die Zukunft" aus? Die notwendigen Veränderungsprozesse werden nur gelingen, wenn diese Thematik vor der Diskussion über gesellschaftliche Transformationsideen beleuchtet wird.

Mit einem kurzen Schlaglicht auf die Hauptströmungen der Postwachs- tumsdebatte und verschiedene Transformationsstrategien sowie einigen Zahlen, Daten, Fakten zu den hiesigen sozialen Gegebenheiten entsteht ein Bild der Barrieren für den Wandel in einer von Konsum, Angst und Konkurrenz konditionierten, stark fragmentierten Gesellschaft mit einer als quasi selbstverständlich internalisierten, imperialen Lebensweise. Daran anschließend wird das beachtliche wie diffuse Potential der Neuen Sozialen Bewegungen (NSB) im Hinblick auf die Überwindung  vorhandener Barrieren betrachtet.  

Kann der Begriff Klassenbewusstsein, also die Bedeutung von der Arbeiter:innenklasse "für sich", für "das Oben", für "das Unten" hier noch greifen?  Wie lässt sich die Verbindung der NSB zur Welt der abhängig Beschäftigten verbessern? Vor allem zu den sozialen Grauzonen der gegen Armut kämpfenden Menschen, den verschiedensten Communities der Migrant*innen, zu denen, die trotz zwölf Stunden Jobs oder zwei, drei Arbeitsplätzen nicht bis zum Monatsende mit ihrem Einkommen reichen?

Referent: Detlef Schaefer, aktiv in Attac und der Klimaentscheid-Initiative Frankfurt

Teilnahme-Link:  https://vk.attac.de/b/han-ye4-tva