Robin Hood kämpft für Finanztransaktionssteuer!

Aktion von Oxfam und Attac vor der Börse in Frankfurt: Von Geldsäcken umringte Banker umklammern furchtsam ihre Geldkoffer. Doch Robin Hood - Symbolfigur der Kampagne "Steuer gegen Armut" - hält die Finanzmärkte in Schach! Wir fordern: Finanztransaktionssteuer einführen - jetzt!

Anlass für die Aktion im Rahmen der Kampagne "Steuer gegen Armut" ist das bevorstehende Treffen der Finanzminister der G20-Staaten in Washington am Freitag dieser Woche. "Eine winzig kleine Steuer – 0,05 Prozent –  auf den Handel mit Finanzvermögen würde jährlich über 100 Milliarden  Euro einbringen und könnte helfen, Armut und Hunger zu bekämpfen, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun und hierzulande soziale Gerechtigkeit zu schaffen." So heißt es im Film-Spot der Kampagne mit Jan Josef Liefers und Heike Makatsch, die die "Steuer gegen Armut" unterstützen.
Robin Hood kämpft für die Finanztransaktionssteuer

Es ist völlig unverständlich, warum die Bundesregierung auf dringend benötigte Mittel verzichtet. Neben der Bewältigung der Krise ließen sich mit der Steuer sowohl die Bekämpfung von Armut und Hunger als auch der weltweite Klimaschutz finanzieren. Stattdessen diskutieren die Finanzminister über eine Bankenabgabe, die nach den Vorstellungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nur etwa eine Milliarde Euro jährlich einbrächte. Mit diesem lächerlichen Betrag soll angeblich eine neuerliche Finanzkrise bewältigt werden können. Angesichts der Kosten der gegenwärtigen Krise erwartet Schäuble die nächste Krise wohl erst in 100 Jahren.

Im Gegensatz zu den USA wird bei uns nicht daran gedacht, die Verursacher der Krise angemessen an den Kosten zu beteiligen. Diese Last sollen nach dem Willen der Regierung die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler tragen, die die Krise nicht zu verantworten haben.

Wir protestieren gegen diese Pläne! Und laden herzlich dazu ein, sich an unserer Kampagne zu beteiligen:


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