Auf zum Waldspaziergang im Hambacher Forst!

Sofortiger Ausstieg aus der Braunkohle! – Energiekonzerne demokratisieren!

13.02.2018

Die bundesweite Attac-AG "Energie, Klima, Umwelt" sowie die Attac-Gruppen Aachen, Düsseldorf, Inde-Rur, Köln, Campus Köln, Rhein-Sieg, Siegen und Wurmtal rufen zum Waldspaziergang im Hambacher Forst am 25. Februar auf. Der Wald im Rheinischen Braunkohlerevier ist immer mehr im Fokus der klimapolitischen Auseinandersetzungen.

Hambacher Forst in Bürger_innenhand und seine Verwaltung durch einen demokratischen Wald-Rat!

Die Bewegung für einen Kohleausstieg – insbesondere einen sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle – hat im Jahr 2017 nicht zuletzt durch die Proteste bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Bonn enorm an Fahrt aufgenommen.

Im Rheinischen Braunkohlerevier hängen die Auseinandersetzungen um ein Ende der Braunkohle eng mit dem Kampf für den Erhalt des Hambacher Forstes zusammen. Dessen Rodung durch den Energiekonzern RWE zur Vergrößerung des Tagebaus wird zur Zeit durch eine Waldbesetzung und zahlreiche andere Aktionsformen, wie die monatlichen Waldspaziergänge des Waldpädagogen Michael Zobel behindert.

Bundesregierung ist klimapolitisch im Rückwärtsgang

Während der Druck für eine effektive und gerechte Klimapolitik zunimmt, dreht die Bundesregierung das Rad der Geschichte zurück: Die Klimaziele werden nicht erreicht werden, das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) wurde entkernt. Die Lobbyisten der großen Energiekonzernelassen die Sektkorken knallen. Ohne eine Beschneidung der Macht und Renditeerwartungen der Energiekonzerne kann es keine effektive Klimapolitik geben.

Deshalb fordern wir eine Überführung der großen Energieversorger in öffentliche Hände (so wie es auch der britische Gewerkschaftsdachverband für Großbritannien fordert) und eine effektive demokratische Kontrolle: Mit Hilfe genossenschaftlicher oder basis-demokratischer oder repräsentativ-demokratischer Formen.

Den Hambacher Forst retten! Im Besitz von RWE und bei der Landesregierung ist er nicht in guten Händen. Der Hambacher Forst muss in öffentliches Eigentum (rück)überführt werden und seine Zukunft demokratisch gestaltet werden. Deshalb fordern wir einen Hambacher Forstrat aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen und direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählten Vertreter_innen, welcher über die ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Forstes entscheiden kann.

Waldspaziergang am 25. Februar

Der 25. Waldspaziergang/-führung von Michael Zobel am 25. Februar beginnt um 11:30 und dauert circa 3 – 3,5 Stunden.

Startpunkt: nahe Bhf Buir – Genaueres wird kurz vorher bekannt gegeben (http://naturfuehrung.com oder www.attac-koeln.de). Vom Bhf Buir wird es zudem einen Shuttle geben.

Schließt euch mit uns und vielen anderen dem Waldspaziergang an!

Attac Aachen, Attac Düsseldorf, Attac Inde-Rur, Attac Köln, Attac Campus Köln, Attac, Rhein-Sieg, Attac Siegen, Attac Wurmtal, Attac-AG Klima Umwelt Energie (EKU)

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