Abschlussveranstaltung am Sonntagvormittag

Eine andere Welt ist machbar - Sozialökologischer Umbau braucht soziale Bewegung!

Wie kann es gehen, wie kommen wir endlich zur "anderen möglichen Welt", für die Attac sich seit 20 Jahren einsetzt? Der machtvolle und wirksame Protest der Fridays for Future-Bewegung eröffnet ein Fenster für den dringend nötigen radikalen sozialökologischen Umbau unserer Gesellschaft. Auch wenn es erst langsam in die Köpfe einsickert: Wir haben keine Zeit mehr. Wir müssen das Ruder JETZT herumreißen, wollen wir die Erde noch retten. There is no alternative!

Vier Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen tut die Bundesregierung immer noch so, als wäre Klimaschutz optional, wirtschaftliche Lobbyinteressen haben nach wie vor Vorrang und legitimieren das "weiter so". Dabei ist eine grundlegend andere Wirtschaft nötig: Mit einer drastisch anderen Energiepolitik, mit einer Mobilitätswende und radikal sinkendem Verbrauch von Naturreserven. Dabei geht es sich nicht um Verzicht, sondern um die Überwindung eines Systems, das die übergroße Mehrheit der Menschen in wirtschaftlicher Not und Abhängigkeit hält. Der Klimawandel ist menschengemacht, Menschen können ihn auch stoppen.

Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts ist die Frage nach der Gestaltung des ökologischen Umbaus. Wir müssen endlich ran an die großen Vermögen, die Finanzmärkte wirksam regulieren werden, raus aus bisherigen Konsummustern! Die Widerstände sind enorm – gute Argumente werden nicht reichen, es braucht den Druck der Straße, um etwas zu bewegen. Welche Ideen gibt es, wie können wir gemeinsam mit den jungen Menschen von Fridays for Future den Druck erhöhen und die Dynamik in die richtige Richtung lenken?