Von der neoliberalen Scholastik zur emanzipierten Gesellschaft

Die Hegemonie des Neoliberalismus beruht auch darauf, dass er für sich erfolgreich ein überholtes, aber immer noch wirkmächtiges Wissenschaftsverständnis reklamiert. Soll die Bildungsbewegung Attac darüber aufklären oder reicht das Netzwerk Plurale Ökonomik aus?

Beschreibung

Dass die neoliberale Theorie moralisch verwerflich ist, leuchtet schnell ein. Auch dass mit ihr wissenschaftlich etwas nicht stimmt, drängt sich als Eindruck rasch auf. Aber sie wissenschaftlich wirklich zu stellen, ist alles andere als trivial, und wir meinen, das ist ein wesentlicher Grund für ihre ungebrochene Hegemonie. Streng mathematische Modelle und Berechnungen entsprechen eben dem hergebrachten Wissenschaftsideal. In dem Seminar möchten Thomas Köller und Thomas Dürmeier an das bundesweite Netzwerk Plurale Ökonomik anknüpfen, das auf einer Sommerakademie ins Leben gerufen wurde. Nun gibt es Plurale Lehrstühle und Studiengänge, aber der Neoliberalismus herrscht weiterhin. Also sollen die Erfahrungen der letzten 16 Jahre ausgearbeitet und zugleich Möglichkeiten diskutiert werden, darüber hinauszugehen. Die Idee ist, ausgehend von der Frage des allgemeinen Wissenschaftsverständnisses, der ganzen Gesellschaft ihre Kritikfähigkeit zurückzugeben und so den Bann des Neoliberalismus zu brechen. Wer möchte, zur Vorbereitung: http://www.beigewum.at/wordpress/wp-content/uploads/Warum-in-der-WiWi-keine-Pluralit%C3%A4t-entsteht.pdf http://nrw-dialogforum.de/wp-content/uploads/2018/02/R%C3%BCckeroberung_Pol.Raum_K%C3%B6ller.pdf https://www.verlag-neue-aufklaerung.de/images/verlag/medien/1-ausfuehrlichezsfgagpttrilogie.pdf Theorieblog https://theorieblog.attac.de/?p=1129



Themenstrang

Sozialökologische Transformation

Beginn

03.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

03:00 h

Veranstaltungstyp

Seminar

Raum

C1.06

Referent*in

Dr. Thomas Köller

Referent*in

Thomas Dürmeier