Vom Leben auf Kosten anderer – zu einer solidarischen Lebensweise

Aus welchen Gründen halten wir an Produktions- und Konsummustern fest, die Klimawandel und Ressourcenübernutzung weiter vorantreiben? Welche Strategien sind geeignet, um grundlegende gesellschaftlichen Veränderungen in Richtung einer solidarischen Lebensweise in Bewegung zu setzen?

Beschreibung

Seit Jahrzehnten wird von Wissenschaft und sozialen Bewegungen auf die Diskrepanz zwischen der Naturzerstörung und den unzureichenden Maßnahmen für ein Umsteuern in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit hingewiesen, zuletzt durch die Streikbewegung an den Schulen. Warum ist das so? Wieso ignorieren wir die bereits heute unübersehbaren Folgen von Klimawandel und Ressourcenübernutzung und die Gefahr, dass diese Bedrohungen zunehmend unkontrollierbar werden? Einen viel beachteten Erklärungsansatz dafür liefern Ulrich Brand und Markus Wissen mit ihrem Begriff der “Imperialen Lebensweise“, die auf Naturzerstörung und Ausbeutung billiger Arbeitskraft basiert. Wir wollen ihre Produktions- und Konsummuster und ihre verbreitete Attraktivität genauer betrachten, dabei aber auch fragen, wer sind die Profiteure, wer die Leidtragenden? Vor allem soll es aber um Alternativkonzepte gehen, also um die Frage, was notwendig ist, damit im globalen Maßstab nicht nur wenige, sondern alle Menschen die Möglichkeit haben, gut zu leben. Welche Kriterien gibt es, um die Wirksamkeit von Schritten in diese Richtung zu beurteilen und welche Strategien sind geeignet, um die erforderlichen grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen in Richtung einer solidarischen Lebensweise in Bewegung zu setzen?



Themenstrang

Ein gutes Leben für alle!

Beginn

02.08 2019 um 15:00 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Forum

Raum

Aula

Referent*in

Wiebke Thomas

Referent*in

Prof. Dr. Andreas Fisahn