Klimaschutz braucht Menschenrechte

Der Klimawandel rückt zunehmend in den Fokus politischer Entscheidungen. Die Maßnahmen zu seiner Bekämpfung haben zahlreiche Auswirkungen auf die Verwirklichung der Menschenrechte und setzen heute die sozialökologischen Maßstäbe für die globale Gesellschaft, in der wir zukünftig leben werden.

Beschreibung

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für alle dar. Besonders betroffen sind jedoch ohnehin stark benachteiligte Bevölkerungsgruppen, wie Menschen in Armut, indigene Völker, Frauen und Kinder. Die Folgen des Klimawandels gefährden die Verwirklichung der Menschenrechte auf Nahrung, Wasser, Wohnen und Bildung dieser Menschen akut. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat daher seit 2008 mehrere Beschlüsse zu diesem Thema verabschiedet. Klimapolitiker*innen erkennen ihre menschenrechtliche Verantwortung jedoch nur zögernd an. Die Wahrung der Menschenrechte hat in Wirtschaft und Politik noch immer nicht den angemessenen Stellenwert: Nur wenn auf der Mikroebene die Wahrung der Menschenrechte aller Menschen gewährleistet ist, ist menschenwürdiges Leben in der globalen Gesellschaft möglich. Und nur dann können Maßnahmen, Gesetze oder Investitionen auf der Makroebene als erfolgreich beurteilt werden. Im Workshop erarbeiten die Teilnehmenden den Themenkomplex "Klimawandel braucht Menschenrechte" anhand von Fallstudien aus der Realität Sie vertiefen so ihr Verständnis für die globalen Herausforderungen, die Konsequenzen nationalstaatlichen und privaten Handels sowie die sich verschärfende soziale Ungleichheit in Folge eines ungebremsten Klimawandels im Kontext der Menschenrechte.



Themenstrang

Menschenrechte

Beginn

01.08 2019 um 11:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C2.02