Inklusionsgesellschaft Commonismus – Möglichkeit eines guten Lebens für alle

Es geht um eine Commons-Gesellschaft, die es mir ermöglicht meine Bedürfnisse besser zu befriedigen, indem ich die Bedürfnisse anderer mit einbeziehe, eine Inklusionsgesellschaft, „worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx).

Beschreibung

Im Kapitalismus leben wir auf Kosten anderer, der Umwelt, der Arbeiter*innen, die unsere täglichen Lebensmittel herstellen, auf Kosten von uns selbst. Dies ist weniger eine egoistische Willensentscheidung, als eine gesellschaftliche Nahelegung. Im Kapitalismus können wir unsere Bedürfnisse besser befriedigen, wenn wir andere abwerten, beherrschen und exkludieren. Wir kooperieren mit 7,7 Mrd. Menschen, indem wir die Preise der Konkurrenz unterbieten, bei Lohn und Umwelt sparen, mittels Kultur, Geschlecht und Nationalität Grenzen ziehen, Kriege führen und uns selbst zu stetig steigenden Leistungen disziplinieren. Doch in der menschlichen Geschichte existiert die Praxis der Commons, basierend auf einer alternativen Logik, einer Inklusionslogik, die Grundlage eines guten Lebens für alle ist. Sie birgt die Möglichkeit einer Gesellschaft, in welcher die Bedürfnisbefriedigung der Einen nicht auf Kosten der Anderen geht. Es wird eine Gesellschaft angestebt, die es mir ermöglicht, meine Bedürfnisse besser zu befriedigen, indem ich die Bedürfnisse anderer mit einbeziehe, also eine Inklusionsgesellschaft, in der „die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx/Engels). Dieses Seminar möchte eine solche globale und hocharbeitsteilige Gesellschaft vorstellen, prüfen und weiterentwickeln.



Themenstrang

Ein gutes Leben für alle!

Beginn

03.08 2019 um 17:00 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Seminar

Raum

A2.02

Referent*in

Simon Sutterlütti