Wenn wir streiken, steht die Welt still!

Wenn wir streiken, steht die Welt still! Das war das Motto des diesjährigen Frauen*streiks zum 8. März, dem internationalen Frauen*kampftag. Die Referentinnen, Linda Ludewigs und Nina Eumann wollen darüber informieren, was die Forderungen waren, wie der Streik umgesetzt wurde, was international passierte und wie es 2020 weitergehen kann.

Beschreibung

1994 streikten eine Million Frauen* in Deutschland gegen schlechte Arbeitsbedingungen, den Abbau von Sozialleistungen und für ein Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung und 2018 Frauen in 177 Ländern auf der ganzen Welt am internationalen Frauentag. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr der Massenstreik in Spanien. Mehr als fünf Millionen Frauen legten in Spanien die Arbeit nieder und übertrafen damit alle Erwartungen. In ganz Spanien wurde mit dem Slogan “Wenn wir streiken, steht die Welt still“ gegen Gewalt, Diskriminierung, unbezahlte Care-Arbeit und die Prekarisierung in der Erwerbsarbeit demonstriert. Und auch in Deutschland wurde in diesem Jahr gestreikt, 25 Jahre nach dem letzten Frauenstreik in diesem Land. Und warum wurde gestreikt? Die Antwort liegt doch auf der Hand: Das Lohnarbeitsverhältnis wird in den bei uns herrschenden Geschlechterverhältnissen meist männlich gedacht und gilt als Arbeit schlechthin. Was aber ist mit den vielen Arbeiten, die sonst noch zu tun sind? In der Regel sind es Frauen, die diese Arbeit zu Hause übernehmen. Wie kann er konkret aussehen, so ein Frauen*streik? Wie kann er in Betrieben aussehen, wie im öffentlichen Leben? Das wollen die Referentinnen mit den Teilnehmenden gemeinsam herausfinden und neue Ideen entwickeln.



Themenstrang

Menschenrechte

Beginn

01.08 2019 um 17:00 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C2.06

Referent*in

Nina Eumann

Referent*in

Linda Ludewigs