Bürgerbegehren und Bürgerentscheide als Instrumente im Kampf um bezahlbare Wohnungen

Immer mehr Menschen in Deutschland finden keine angemessene Wohnung. Welche Möglichkeiten gibt es auf kommunaler Ebene, dagegen aktiv zu werden? Wie können Bürgerbegehren und Bürgerentscheide als Mittel im Kampf gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot eingesetzt werden?

Beschreibung

Im Seminar geht es darum, an praktischen Beispielen aufzuzeigen, mit welchen Mitteln auf lokaler Ebene gegen die Wohnungsmisere mobilisiert werden kann. In Osnabrück hat die Attac-Gruppe ein breites Bündnis initiiert, das die Stadt durch einen erfolgreichen Bürgerentscheid zur Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft gezwungen hat. In Frankfurt unterstützen über 40 Organisationen einen Mietentscheid, der die städtische Wohnungsgesellschaft verpflichten soll, nur noch geförderten Wohnraum zu schaffen und die Mieten auf einem Niveau zu halten, das auch für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen leistbar ist. Und in Berlin will eine Initiative mit einem Volksentscheid die Enteignung des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen und anderer renditeorientierter Großvermieter durchsetzen. Aktive berichten über ihre Erfahrungen und diskutieren, ob ein Bürgerentscheid ein sinnvolles Mittel im Kampf für eine soziale und solidarische Wohnungspolitik sein kann.



Themenstrang

Ein gutes Leben für alle!

Beginn

02.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

03:00 h

Veranstaltungstyp

Seminar

Raum

C2.09

Referent*in

Stefan Wilker

Referent*in

Jakob Migenda