Sexismus in der Sprache

Sexistisches Verhalten in Alltagsdiskussionen wirkst subtil und führt häufig zu Gesprächsdynamiken, die für einige Beteiligte frustrierend sind, deren Muster aber schwer zu durchbrechen sind. Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die auf die Gesprächskultur in ihrer Umgebung einwirken möchten.

Beschreibung

Gibt es Frauensprache und Männersprache? Verhalten sich Frauen und Männer in Diskussionen tatsächlich anders? Und liegen Unterschiede in ihrer Geschlechtszugehörigkeit begründet? Wer bei seiner politischen oder ehrenamtlichen Tätigkeit seine oder ihre Meinung behaupten oder Ideen und Konzepte durchsetzen möchte, hat sicher schon einmal diskriminierende Gesprächsstrategien erfahren oder selbst angewendet. Oft wirken sie allerdings nur als ein diffuses Gefühl der Diskriminierung nach und können nur schwer benannt oder thematisiert werden. In diesem Workshop wollen wir zunächst Ordnung in die verschiedenen Formen diskriminierenden Gesprächsverhaltens bringen. Denn wer sie erkennen, benennen und unterscheiden kann, der kann an entsprechender Stelle auch leichter eingreifen. Wir besprechen daher, wie sexistisches Gesprächsverhalten heutzutage aussieht, wie sich Geschlechterstereotype äußern und wir beraten über Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken. Der Workshop richtet sich an Männer und Frauen, die auf die Gesprächskultur in ihrer Umgebung Einfluss nehmen möchten.



Themenstrang

Menschenrechte

Beginn

01.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C1.08

Referent*in

Dr. Kristin Kuck