Anregungen aus dem lösungsfokussierten (Psychotherapie-) Konzept für die politische Arbeit

Es werden Kernpunkte des lösungsfokussierten Ansatzes dargestellt und jeweils dazu Thesen formuliert, in welcher Weise diese Gesichtspunkte für die politische Arbeit nützlich sein könnten. Politisches Handeln kommt dadurch in den Vordergrund und die Analyse der Verhältnisse tritt in den Hintergrund.

Beschreibung

Sichtweisen sind subjektiv. Also haben wir Entscheidungsfreiheit, unsere Aufmerksamkeit, unser Denken und Sprechen in eine bestimmte Richtung zu lenken. Wir müssen auch nicht über das Problem einig sein, sondern darüber, was sich verändern soll, in welche Richtung und was wir dazu tun können. Gute Beispiele können uns motivieren. Wissen oder zumindest Vermutungen darüber, wie sie zustande kamen, geben uns Anhaltspunkte, was sinnvoll getan werden kann. Die Frage, was besser geworden ist – wenn nicht in der Gesellschaft, dann doch zumindest in der eigenen Gruppe und deren Umfeld – nützt uns, weiteres politisches Handeln wirksamer zu gestalten. Insbesondere Verbesserungen, die wir uns zuschreiben können, sollten deshalb in allen Details erörtert werden. Mit all diesen Aspekten tritt das eigene politische Handeln, dessen Stärkung und Verbreitung bei möglichst vielen Menschen in den Vordergrund und die "Richtigkeit" von Theorien und gesellschaftlichen Analysen verlieren an Bedeutung.



Themenstrang

Grundlagen

Beginn

03.08 2019 um 17:00 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C1.02

Referent*in

Otto Merkel