Ökonomie: Die Grenzen des Sagbaren und wie wir sie verschieben

Was würdet ihr im Wirtschaftssystem verändern, damit die sozialökolgische Transformation gelingt? Was spricht aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht dagegen? Und habt ihr Unrecht oder müssen wir vielleicht die Wirtschaftswissenschaften verändern? Diesen Fragen soll Raum gegeben werden.

Beschreibung

Die gängige Volkwirtschaftslehre beruht auf einem Denken, für das Wirtschaftswachstum und Wettbewerb zentral sind. Vermittelt wird das Bild eines Menschen, der seinen Nutzen maximieren möchte und für den gilt: Mehr ist immer besser. Gleichzeitig erhebt diese Wissenschaft einen uneingeschränkten Wahrheitsanspruch auf ihre Erkenntnisse. Doch inwieweit sind diese wirklich Beschreibung der Realität und wo beginnt sie, ihre eigene Realität zu konstruieren? Denn das ökonomische Denken wirkt performativ auf die Politik, nicht nur indem Wirtschaftswissenschaftler Politiker beraten, sondern auch indem es den öffentlichen Diskurs beeinflusst und andere Denkformen kaum möglich erscheinen lässt. Doch was ist die Alternative? Und wie können wir dazu beitragen, den Status quo zu ändern? Die Referent*innen vom Netzwerk Plurale Ökonomik sind überzeugt, dass es genau diese unterschiedlichen Denkformen braucht, um Gesellschaft und ein gutes Leben für alle zu gestalten und setzen sich daher für eine größere Vielfalt in den Wirtschaftswissenschaft ein. In diesem Workshop möchten sie zum einen die theoretischen Grundlagen sowie Verengungen der "Mainstreamökonomie" bewusst machen und zum anderen gemeinsam darüber nachdenken, welche anderen Optionen es gäbe, Wirtschaft zu gestalten.



Themenstrang

Sozialökologische Transformation

Beginn

03.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

03:00 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C1.02

Referent*in

Laura Porak

Referent*in

Ulli Jacob

Referent*in

Lukas Böhm