Pro_feministische Männlichkeiten und antipatriarchales Engagement

Was ist (sexistische) Diskriminierung? Wie funktioniert diese im Kontext von reproduktiver Arbeit? Wie können sich solidarische Männer positionieren? Wie kann eine profeministische Auseinandersetzung mit Männlichkeiten aussehen? Und wie können antipatriarchale Strukturen unterstützt werden?

Beschreibung

Das Verständnis von Diskriminierung hat sich seit den 70er Jahren insbesondere durch die Arbeit von Feministin*nen „of Colour“ erheblich verändert. Gleichzeitig haben sich unsere Perspektiven auf Geschlechter durch die Gender Studies wesentlich erweitert. Zwar sind Gesetzesänderungen (z.B. § 219a StGB) nach wie vor ein wichtiges Thema in der feministischen Bewegung. Die Organisatorin*nen des feministischen 8. März-Streiks 2019 haben den Schwerpunkt aber auf reproduktive Arbeiten gelegt. Diese Arbeiten werden beispielhaft als wesentlicher Aspekt eines Lebens auf Kosten anderer betrachtet. Obwohl häufig als „Frauenthema“ abgetan, hat Gender natürlich sehr viel mit Männlichkeiten zu tun. Wie aber kann aus einer privilegierten männlichen Position heraus eine Auseinandersetzung mit diesen Themen aussehen? Wie können sich solidarische Männer profeministisch verhalten und emanzipatorische antipatriarchale Strukturen unterstützen? Der erste Teil der Veranstaltung wird eher Vortragscharakter mit kleinen Diskussionseinheiten haben, um eine profeministische Perspektive auf das umrissene Themenfeld zu entwickeln. Im zweiten Teil soll gemeinsam erarbeitet werden, welche Möglichkeiten Männer haben, sich profeministisch zu solidarisieren. Die Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter.



Themenstrang

Menschenrechte

Beginn

03.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

03:00 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C2.06

Referent*in

Janosch Krotz