Kolonialismus. Macht. Gegenwart.

Kolonialismus und Holocaust sind zwei historische Schlüsselereignisse, deren Nachwirkungen bis heute in die Gegenwart reichen. In dem 90-minütigen Workshop soll eine kritische Auseinandersetzung mit bis heute bestehenden kolonialen Kontinuitäten in unserem Denken und Sprechen erfolgen.

Beschreibung

Kolonialismus und Holocaust sind zwei historische Schlüsselereignisse, deren Nachwirkungen bis heute in die Gegenwart der beteiligten und betroffenen Gesellschaften reichen. Rassistische und antisemitische Denkmuster sind nicht nur bei Randgruppen (west-)europäischer Gesellschaften vorhanden, sondern müssen vielmehr als Teil eines historischen und kulturellen Erbes der gesamten Gesellschaft verstanden werden. Die in Deutschland entweder weitgehend fehlende oder auch unkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Kolonialgeschichte wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten wiederholt sichtbar. Alltagsbilder und -sprache kritisch zu besprechen, bedeutet, eine Balance zwischen De- und Rekonstruktion zu finden. Welche Bilder und Erzählungen wirken bereits, welche werden verstärkt oder vermittelt, anstatt dass ihre Funktion und Wirkweise entschlüsselt werden können? In dem Workshop soll eine kritische Auseinandersetzung mit bis heute bestehenden kolonialen Kontinuitäten in unserem Alltag, in unseren Denkmustern und in unserer Sprache erfolgen. Durch die Beschäftigung mit rassistischen Bildern und Stereotypen sollen diskriminierungskritische Haltungen gestärkt und die Teilnehmenden für strukturelle und interpersonelle Verletzungen sensibilisiert werden.



Themenstrang

Rassismus, Antisemitismus, Chauvinismus

Beginn

03.08 2019 um 17:00 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C2.03

Referent*in

Folasade Farinde