Vier Transformationsschritte für eine ökologisch-soziale Zukunft

Der Klimawandel zwingt uns zu gewaltigen Veränderungen, die eine ökologische und soziale Revolution erfordern. Dies erfordert ein neues Denken in unserer Produktions- und Konsumweise, in der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, in der Lohn- und Sozialpolitik und in der internationalen Handelsordnung.

Beschreibung

Der Klimawandel erfordert ganz besonders in unserer Produktions- und Konsumweise ein grundlegendes Umdenken. Der kapitalistische Wachstumszwang muss überwunden werden. Es ist eine gerechte Lohn- und Sozialpolitik erforderlich und der internationale Handel muss regionalisiert werden, damit die Menschen in den Genuss ihrer eigenen Wertschöpfung kommen. Dem entsprechend enthält der Workshop vier Themenblöcke: 1. Einhaltung des Abkommens von Paris (Temperaturbegrenzung deutlich unter 2°C) durch Kontingentierung des CO2-Ausstoßes und Ausweisung des CO2-Rucksacks bei allen Produkten. 2. Befreiung vom Wachstumszwang durch die Überwindung des kapitalistischen Denkens. In Zukunft gibt es keine Gewinnausschüttung für das eingesetzte Kapital. 3. Genug für alle, durch Vorgaben für eine Entlohnungsordnung für alle Tätigkeiten, von der Hilfskraft bis zum Konzerndirektor und durch Sozialleistungen, die ein Leben in Würde ermöglichen. 4. Regionalisierung statt Globalisierung, damit die Unternehmen und Arbeitskräfte des globalen Südens in erster Linie für den eigenen Markt produzieren und so in den Genuss der eigenen Wertschöpfung kommen und nicht zu modernen Sklaven der reichen Länder degradiert werden.



Themenstrang

Sozialökologische Transformation

Beginn

03.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

03:00 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C2.03

Referent*in

Franz Groll