Digitalisierung first, Planet & People second

Verheißt Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution unter Einsatz von Zukunftstechnologien, ein weiteres Wirtschaftswachstum mit gleichzeitiger Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks? In diesem Workshop werden die sozial- und ökologischen Auswirkungen auf den Rohstoff- und Energiebedarf näher betrachtet.

Beschreibung

Die Digitalisierungsoffensive wird vorrangig betrachtet unter den Gesichtspunkten neuer Möglichkeiten der Kommunikation und einer umfassenden Lebensweltgestaltung. Bevor eine neue virtuelle Welt entstehen kann, muss eine digitale Maschinenwelt geschaffen werden, die Zukunftstechnologien für Industrie 4.0. Dies wird nur mit erheblich zunehmenden Rohstoffverbrauch und mit enormen negativen Auswirkungen auf Umwelt und Menschen an den Rohstofflagerstätten realisiert werden können . Die Referenten wollen im Workshop den Ressourcenbedarf für die Digitalisierung unter der Fragestellung genauer anschauen: Welche Rohstoffe werden in welcher Menge, mit welchen Auswirkungen auf die Umwelt und mit welchen Folgen für die Menschen an den Rohstofflagerstätten gebraucht? Michael Reckordt (PowerShift) wird mit einem Impulsreferat einen Einstieg in die Ressourcenproblematik geben. Im Anschluss soll es drei AGs mit den Themenschwerpunkten - 5G-Smart City und das Internet der Dinge - Individuelle Elektromobilität und autonomes Fahren - Offen für weitere Aspekte der Digitalisierung (Festlegung durch die Teilnehmer*innen) Zu AG 1+2 gibt es ein Factsheet: Kurzdarstellung der Struktur und Technologie, des Rohstoffbedarfs, des ökologischen/sozialen Fussabdrucks.



Themenstrang

Digitalisierung und Datenschutz

Beginn

01.08 2019 um 17:00 Uhr

Länge der Veranstaltung

01:30 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C1.05

Referent*in

Michael Reckordt

Referent*in

Mike Pflugrath

Referent*in

Alexander Schauenburg