Ende Gelände – Die Organisierung einer Massenaktion

Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis, das in den letzten Jahren immer wieder mit tausenden Menschen Braunkohleinfrastruktur blockierte. Doch wie können Aktionen solchen Ausmaßes ohne offizielle Hierarchien geplant werden und was können andere Gruppierungen aus den Erfahrungen Ende Geländes lernen?

Beschreibung

Seit 2015 wurde durch Ende Gelände immer wieder Kohleinfrastruktur blockiert, um die Kohleverstromung und die Klimakrise in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. 2018 kamen knapp 6000 Menschen mit in die Massenaktion, so viele wie nie zuvor. Mit so vielen Menschen bewusst Grenzen zu überschreiten, benötigt eine intensive Vorbereitung bei den Aktivist*innen und in den Bündnisstrukturen. Im Workshop wird es darum gehen, welche Erfahrungen wir mit der Planung von Massenaktionen gemacht haben und was die Faktoren dafür sein könnten, dass Ende Gelände so erfolgreich ist. Das wird einerseits aus einer Innenperspektive beleuchtet, aber auch mit den Teilnehmenden von außen. Was können andere Gruppierungen von Ende Gelände lernen, die auch Massenaktionen des zivilen Ungehorsams für die Eindämmung der Klimakrise planen und was kann Ende Gelände selbst verbessern? Da die Politik schläft, sind wir alle aufgerufen, für unsere Zukunft selbst zu sorgen. Das können wir am besten, indem wir uns organisieren und voneinander lernen.



Themenstrang

Klima und Umwelt

Beginn

03.08 2019 um 09:30 Uhr

Länge der Veranstaltung

03:00 h

Veranstaltungstyp

Workshop

Raum

C2.09

Referent*in

Ioannis

Referent*in

Tobias Bachmann