Attac: Ausverkauf kommunaler Grundstücke stoppen und bezahlbare Wohnungen in öffentlichem Eigentum schaffen!

Protest bei Hauptversammlung der Deutschen Wohnen in Frankfurt

18.06.2019

Mit einer Aktion vor der Hauptversammlung der Deutschen Wohnen am
Dienstag in Frankfurt haben Aktivistinnen und Aktivisten des
globalisierungskritischen Netzwerkes Attac den Gesetzgeber aufgefordert,
die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für bezahlbares und
soziales Wohnen zu schaffen.

„Die Deutsche Wohnen ist ein Sinnbild dafür, wie das Menschenrecht auf
Wohnen mit Füßen getreten wird, um die Renditeziele von Aktionärinnen
und Aktionären zu bedienen. Immer mehr Menschen leiden unter permanenten
Mietpreissteigerungen. Günstige Wohnungen sind vor allem in Großstädten
Mangelware; Menschen werden aus ihrem Lebensumfeld gedrängt.
Gleichzeitig fahren Immobilienkonzerne satte Gewinne ein und pressen den
letzten Cent aus den Mieterinnen und Mietern“, stellte Attac-Aktivist
Alexis Passadakis fest. „Doch Wohnen darf kein Geschäftsmodell sein! Es
ist höchste Zeit, den Ausverkauf kommunaler Grundstücke zu stoppen und
bezahlbare Wohnungen in öffentlichem Eigentum schaffen.“

Attac fordert im Einzelnen

+ Grund und Boden grundsätzlich in öffentlicher Hand zu belassen,

+ öffentliche und genossenschaftliche Wohnungsbestände zu fördern und
auszubauen,

+ Mieterinnen und Mieter an der Verwaltung von Wohnungen in
Wohnungsbaugesellschaften umfassend zu beteiligen

+ die Wohnungsgemeinnützigkeit wieder einzuführen,

+ eine strenge Mietpreisbremse ohne zeitliche Befristung sowie einen
Deckel für Bestandsmieten durchzusetzen sowie

+ profitorientierte Wohnungsunternehmen, die gegen das Gemeinwohl
verstoßen, zu enteignen.

Auch an der Hauptversammlung der Deutschen Wohnen selbst beteiligte sich
Alexis Passadakis mit einem kritischen Redebeitrag.

Attac unterstützt die Mieterinnen- und Mieter-Bewegung und engagiert
sich für die Europäische Bürgerinnen und Bürgerinitiative (EBI) „Housing
for all“ (www.attac.de/ebi-wohnen). Auch bei der von Attac mit
Kooperationspartnern ausgerichteten Kommunenkonferenz am 20. und 21.
September in Frankfurt wird das Thema Wohnen im Mittelpunkt stehen
(www.attac.de/Kommunenkonferenz_2019).

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Aktionsfotos:

www.facebook.com/AttacD/

(frei verwendbar bei Quellenangabe „www.attac.de“; in Druckqualität auf
Anfrage an presse@attac.de)

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Weitere Informationen:

* Europäische Bürger*inneninitiative "Houising for all":
www.attac.de/ebi-wohnen

* Kommunenkonferenz 2019: www.attac.de/Kommunenkonferenz_2019


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Pressekontakte:

* Alexis Passadakis, Attac Frankfurt, Tel. 0170 268 4445

* Thomas Eberhardt-Köster, Attac-Koordinierungskreis,
Tel. 0152 0291 1257

* Jana Mattert, Attac-Koordinierungskreis, Tel. 01577 286 2393

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