Unsere Forderungen: Weniger Autos, mehr Mobilität!

Es ist höchste Zeit: Wir brauchen einen radikalen Rückbau des motorisierten Individualverkehrs – mit gleichzeitigem Ausbau von gemeinwirtschaftlichen, klimaneutralen, CO²-freien Verkehrssystemen. Das wird nur gelingen mit einer Verkehrswende von unten – geplant, ganzheitlich und basisdemokratisch. Dazu gehört für uns:

 

Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)

Wir brauchen einen fahrscheinlosen, gut ausgebauten und eng getakteten ÖPNV. Ländliche Gebiete müssen so angebunden sein, dass jeder Ort mindestens stündlich erreichbar ist. Gerade dort machen auch öffentlich betriebene Mitnahmeplattformen (Bike- und Ride-Sharing) Sinn.

 

Klimagerechte Umverteilung

Klimagerechte Umverteilung kann die Mobilitätswende finanzieren: Umweltschädliche Subventionen (z.B. Dienstwagen, Flugverkehr) und das Dieselprivileg müssen abgeschafft, Kerosin und internationale Flüge besteuert werden. Mittelfristig sorgt die Mobilitätswende für erhebliche Einsparungen von Gesundheits-, Umwelt- und Klimakosten.

 

Auto-arme Stadt der kurzen Wege

Die vorhandene Verkehrsfläche muss klimagerecht umverteilt werden: Statt Autos sollen Radfahrer*innen und Fußgänger im Zentrum neuer Stadtplanung stehen. Eine „Stadt der kurzen Wege“ mit regionalem Wirtschaften kann nicht-motorisierten Verkehr zusätzlich fördern.

 

Fern- und Güterverkehr auf die Schiene

Um Fern- und Güterverkehr massiv auf die Schiene zu verlagern, muss das Eisenbahnnetz deutlich ausgebaut, verdichtet und bezahlbar werden. Dabei sollte Bahnlärm so gut wie möglich minimiert werden – und der Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.

 

Strukturwandel sozial-verträglich gestalten

Der Arbeitsplatzabbau in Auto-Industrie und -Dienstleistungen kann aufgefangen werden: Durch Arbeitszeitverkürzung und neue Arbeitsplätze im Investitionsprogramm Verkehrswende und ökologischer Infrastruktur – und unter Einbezug von Betroffenen und Gewerkschaften.

 

Stopp zerstörerischer Großprojekte

Prestigeprojekte zerstören die Natur und haben keinen vergleichbaren Verkehrsnutzen. Die Milliarden für Stuttgart21, die Fehmarnbelt-Querung, Flughäfen-Ausbau und Elbvertiefungen können stattdessen dezentral in nachhaltige Infrastruktur fließen.

 

Demokratische Planung

Die vielen Initiative und Bündnisse für die Verkehrswende müssen endlich berücksichtigt werden! Wir brauchen neue Formen der Bürger*innen-Beteiligung, um den Umbau des Verkehrssystems zu einem echten Demokratieprojekt zu machen.

 

Unterstütze uns, diese Forderungen durchzusetzen – werde aktiv!

Unsere Kernforderungen

  • 1. Recht auf Nahmobilität für Alle: Fahrscheinloser ÖPNV

  • 2. Mobilität frei von Profitinteressen und gemeinwirtschaftlich organisiert

  • 3. Abschaffung des Dieselprivilegs & Abbau umweltschädlicher Subventionen.