PLATZ da! Fahrräder statt Autos: Die "Gehzeug"-Parade am 02.08. in Bochum

Am Freitag, den 02. August 2019 demonstrierten Teilnehmer*innen der Sommerakademie von Attac Deutschland und das Bündnis „Radwende Bochum“ für eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik: "Fahrräder und Nahverkehr statt Autos - für eine menschen- statt autogerechte Stadt!".

Mit einer „Gehzeug“-Parade zogen sie durch die Innenstadt und forderten klimagerechte und platzsparende Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. Die so genannten Gehzeuge – rechteckige Holzgestelle in den Abmessungen eines Autos – wurden von jeweils einer Person getragen und machten so den Platzverbrauch von Autos besonders anschaulich. Bei kreativen Nebenaktionen wurden spritschluckende Autos mit Warnhinweisen versehen oder Straßen symbolisch zu Fahrradstraßen umgewidmet. Für öffentliche Busse machten die Demonstrant*innen die Fahrbahn frei.

„Im Autoland Deutschland werden Fahrrad-, Bus- und Bahnfahren oder Zufußgehen als Fortbewegungsarten zweiter Klasse behandelt und bekommen kaum Platz zugestanden. Für Autos – die lauteste, ungesündeste und klimaschädlichste Art der Mobilität – gibt es dagegen jede Menge Privilegien: Platz im städtischen Raum, Vorrang bei der Verkehrsführung und steuerliche Vorteile beispielsweise für Dienstwagen“, sagte Attac-Campaignerin Sabine Lassauer.

>> Newsmeldung zur Aktion

Fotos von der Aktion (Stephanie Handtmann, Attac)

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