Menü

Kul.tour am 4. Mai in der Bessunger Knabenschule Darmstadt

Attac Darmstadt hatte am Sonntag, den 4. Mai von 16 bis 22.30 Uhr zur Kul.tour gegen TTIP in das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule geladen. Im Laufe des Tages waren etwa 250 Menschen der Einladung gefolgt, um Musik und Literatur zu lauschen und sich über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zu informieren.

Bei schönstem Sonnenschein waren im Hof Biertische und ein Infostand aufgebaut, im Foyer liefen Filme über TTIP und in der ehemaligen Turnhalle gab es Musik und Literatur. Die Stimmung war bestens und das Interesse am Thema hoch. So stießen nicht nur der Infostand und die Filme über TTIP auf reges Interesse. Auch ein einstündiger Vortrag über das Freihandelsabkommen, der im Saale stattfand, war trotz des schönen Wetters gut besucht.

Das Kulturprogramm begann am Nachmittag mit Zaubereien von Christella, gefolgt von Percussion mit der Gruppe Zulazula. Viel Applaus erhielten Erich Schaffner und Georg Klemp mit politischen Liedern von Tucholsky, Brecht, Mühsam und Co. Auch die Irish-Scottish-Folk Gruppe Le Cairde aus Bessungen und die Poetry-Slamer Tillmann Döring und Kollegen erfreuten sich großen Zuspruchs. Nach 20 wurde bei Reggae und Funk von Differant MC & Flowtonix getanzt.

Während des Kulturprogramms haben Mitglieder von Attac Darmstadt fünf kurze Redebeiträge über die Konsequenzen des Freihandelsabkommens für Ernährung, ArbeitnehmerInnenrecht, Demokratie, Kultur und Weltwirtschaft einfließen lassen. Auch diese Beiträge wurden aufmerksam aufgenommen und haben so manche Unterschrift gegen TTIP angeregt.

Wir von Attac Darmstadt sind mit der Kul.tour sehr zufrieden. Wir haben viele Menschen erreicht, die nicht zur üblichen politischen Szene gehören. Bei aufgeschlossener Stimmung wurden viele gute Gespräche geführt. Alleine an diesem Tag konnten wir über 100 Unterschriften gegen TTIP sammeln, - von Menschen, die wir überwiegend nicht gekannt haben. Die Berichterstattung in der Regionalpresse LINK war positiv und informativ.

Mit zum Erfolg beigetragen haben zahlreiche regionale Organisationen, so das türkische Volkshaus Halkevi, die Initiative für „Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi), Mitglieder des Vereins Eberstädter Streuobstwiesen und der Initiative Foodsharing, die das Fest durch leckeres Essen und Informationen über nachhaltige Wirtschaftsweisen sehr bereichert haben.