Aktionsideen zu "Ich bin ein Handelshemmnis!"

A. Fotoshooting „Ich bin ein Handelshemmnis“

Requisiten
Fotowand/Schild; Fotoapparat; „Ich bin ein Handelshemmnis“-Visitenkarten

Verlauf
Ihr fotografiert die Menschen an eurem Infostand vor einer „Ich bin ein Handelshemmnis“-Fotowand. Die weniger aufwändige Variante ist ein Foto mit einem entsprechenden Schild vor der Brust. Die sich Beteiligenden machen mit dem Foto ihre persönliche Betroffenheit als Arbeitnehmer_in, Verbraucher_in oder Bürger_in durch TTIP & Co. sichtbar. Gleichzeitig präsentieren sie sich als Teil des Widerstands gegen diese Abkommen. Schickt die Fotos bitte auch an ttip@attac.de, damit wir sie in unsere Online-Galerie aufnehmen können.

Einige Tipps

  • Eine Handelshemmnis-Fotowand lässt sich mit einem weißen Bettlaken und Ausdrucken unserer runden Handelshemmnis-Grafik sowie des Attac-Logos leicht selbst herstellen
  • Grade auch für ein mobiles Fotoshooting z.B. bei der abendlichen Kneipentour, auf Partys oder Veranstaltungen lohnt sich der Einsatz von Schildern
  • Einigt Euch auf Hoch- oder Querformat für die Fotos; wild durcheinander wirkt nicht so gut

 

B. Markieren gefährdeter Errungenschaften

In vielen Städten gibt es bereits lokale Kämpfe gegen Privatisierungen oder um Rekommunalisierung von Institutionen der Daseinsvorsorge. Diese lassen sich hervorragend aufgreifen, um deren zusätzliche Gefährdung durch TTIP & Co darzustellen. Doch auch unabhängig davon könnt Ihr Euch einen oder mehrere „Sympathieträger“ heraussuchen und damit – ggf. sogar unter Mitwirkung der Angestellten! – einen konkret gefährdeten Ort sichtbar machen.

In Frage kommen bspw.
Wasser- oder Energieversorger in öffentlicher Hand; Müllabfuhr; öff. geförderte Theater und weitere Kultureinrichtungen; staatliche Kindergärten, Schulen, Volkshochschulen, Universitäten; gesetzliche Krankenversicherung, öffentliche Krankenhäuser; Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel; Buchpreisbindung, Filmförderung; etc. …

  • Besorgt Euch Aufkleber und markiert damit passende Produkte und Güter.
  • Sprecht mit den Inhaber_innen entsprechender Einrichtungen über die Möglichkeit gemeinsamer Auftritte, eines Banners am Gebäude, einer gemeinsamen Veranstaltung u.ä. Unserer Erfahrung nach gibt es da gerade beim Thema Gefährdung durch TTIP große Offenheit.
  • Sollte Eure Kommune bereits eine Resolution zu TTIP / CETA / TiSA verabschiedet haben oder darüber diskutieren, beruft Euch auf deren Aufklärungsanspruch und lasst Euch in Euren Planungen unterstützen.

 

C. Schaufensterverhüllung „Buchpreisbindung“

Auch diese, bereits im Mai von Attac Bremen eingeführte Aktion lässt sich unter der Überschrift „Ich bin ein Handelshemmnis“ durchführen - es ist eine bereits erfolgreich erprobte Variante von o.g. Vorschlag B. Für diese Aktion braucht Ihr die Unterstützung von (eher kleineren, eigenständigen) Buchläden vor Ort. Ihr könnt damit die Auswirkungen des TTIP bzw. dem damit verbundenen Fall der Buchpreisbindung auf diese Branche und die literarische Vielfalt an sich darstellen. Hier steht das ausführliche Aktionskonzept.