Die Wachstumsmaschine: Attac und Heinrich-Böll-Stiftung stellen Kurzfilm vor

Warum der sozial-ökologische Wandel nötig ist und wie er klappen kann

20.08.2018

Die Wachstumsmaschine – so lautet der Titel eines Kurzfilmes, den das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Heinrich-Böll-Stiftung am heutigen Montag veröffentlicht haben. Der gezeichnete Film erklärt, warum permanentes Wirtschaftswachstum das Versprechen auf Wohlstand und ein besseres Leben für die meisten Menschen nicht erfüllt, sondern die ökologischen Grenzen der Erde sprengt und sie unbewohnbar macht. Anschaulich zeigt der Spot, dass ein grundlegender sozial-ökologischer Wandel nicht nur nötig, sondern durch eine ressourcensparende Kreislaufwirtschaft auch möglich ist.

Zu sehen ist der zwei Minuten und 22 Sekunden lange Spot, den die Firma Pudelskern im Auftrag von Attac und der Heinrich-Böll-Stiftung erstellt hat, ab sofort auf der Webseite www.attac.de und auf Youtube. Verbreitung findet er über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter; zudem soll er in ausgewählten Programmkinos zu sehen sein. Neben der deutschsprachigen Version werden auch Fassungen auf Englisch und Französisch sowie in Gebärdensprache erstellt.

„Der Hitzesommer hat es erneut klar gemacht: Es ist höchste Zeit, die Wirtschaft so umzugestalten, dass sie Klima und Umwelt schont und zugleich allen Menschen weltweit ein gutes Leben ermöglicht. Das geht nur mit mehr demokratischer Beteiligung, weniger Energieverbrauch sowie neuen, effizienten Technologien statt sinnloser Wegwerfprodukte“, sagt Urs Kleinert von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Jenseits des Wachstums. "Als Attac werden wir unser Engagement für eine sozial-ökologische Transformation künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken.“

Die Premiere des Kurzfilms fällt zusammen mit dem Klimacamp im Rheinland, bei dem Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Deutschland noch bis Mittwoch Strategien für einen Kohle- und Atom-Ausstieg beraten. Am morgigen Dienstag beginnt zudem die 6. Internationale Degrowth-Konferenz in Malmö.


Für Rückfragen und Interviews:

  • Urs Kleinert, Attac-AG Jenseits des Wachstums, Tel. 0176 5430 0544
  • Achim Heier, Attac-Koordinierungskreis, Tel. 0176 8799 3760
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