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Wem gehört das Netz? Wem könnte es gehören?

mit Dominik Pietron (Er forscht zu den Themen: Digitale Infrastrukturen zwischen öffentlicher Gestaltung und wirtschaftlichen Interessen sowie zu Technologiepoilitk im Wandel.)

Das Internet bestimmt immer weitere Teile unseres Lebens. Wir tauschen uns privat und geschäftlich über E-Mails oder Messengerdienste aus, informieren uns über Homepages zu Politik, Kultur und die neuesten Konsumangebote und sind Mitglied in virtuellen Netzwerken und Plattformen. Viele unserer täglich notwendigen Erledigungen sind nicht mehr ohne das Netz denkbar. Aber wir nutzen die verschiedenen Plattformen und virtuellen Netzwerke, in denen wir uns bewegen, nicht nur, wir werden auch von ihren Betreiber*innen benutzt. Sie schöpfen unsere Daten ab, um sie zu verkaufen oder dafür einzusetzen, uns zu einem bestimmten (Kauf-)Verhalten zu veranlassen. Die großen Internetkonzerne bestimmen damit zunehmend Wirtschaft und Gesellschaft, ohne selbst kontrolliert zu werden.

Können wir Inhalt und Umfang des Netzausbaus den Privaten überlassen oder muss der Staat und damit auch die Kommunen hier stärker regulierend tätig werden und ggf. selbst Plattformen betreiben? Wie kann der Schutz persönlicher Daten im Netz sichergestellt werden? Wie halten wir es mit dem(n) Konzept(en) der Smart City? Das sind die Fragen, denen im Seminar nachgegangen werden soll.