IV.3 Arbeitsblatt: Regulierung des Wohnungsmarktes

Den Auftakt des Arbeitsblattes bildet ein Artikel aus dem Tagesspiegel zu einem Berliner Volksbegehren gegen hohe Mieten (M1). Das Volksbegehren hatte ein Landesgesetz zum Ziel, das mit verschiedenen Maßnahmen bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten in Berlin sichern sollte. Nach einer gemeinsamen Verständigung über den Artikel wird vorgeschlagen vier Gruppen zu bilden und die Initiative aus der Perspektive unterschiedlicher Interessengruppen zu beurteilen. Materialgrundlage dafür sind Pressemitteilungen von der Immobilien-AG Deutsche Wohnen (M2), vom Deutschen Mieterbund (M3), vom Eigentümerverband Haus & Grund (M4) und von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (M5). Die Gruppen können jeweils ein Plakat entwickeln, mit dem sie für ihre Position hinsichtlich des Volksbegehrens werben. Nach einer Ausstellung der Plakate werden Pro- und Contra-Argumente gesammelt und diskutiert. Danach kann eine geheime Abstimmung über das vorgeschlagene Gesetz durchgeführt werden. Abschließend wird vorgeschlagen in Einzelarbeit zu recherchieren, wie es mit dem echten Volksbegehren weiterging, und persönlich dazu Stellung zu nehmen.