I.6 Arbeitsblatt: Ein UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte?

In diesem Arbeitsblatt geht es schließlich um die aktuellen Bemühungen, ausgehend von den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einen verbindlichen völkerrechtlichen Vertrag zu erarbeiten. Es wird die Durchführung einer Machtnetz-Analyse vorgeschlagen. Zur gemeinsamen Einführung stehen ein Artikel aus der Frankfurter Rundschau (M1) und ein Infotext zu den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte zur Verfügung. Als weitere Grundlage der arbeitsteiligen Erstellung der Machtnetzanalyse dienen Stellungnahmen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (M2), des Europäischen Gewerkschaftsbundes (M3), der Bundesregierung (M4), der Europäischen Union (M5), der zivilgesellschaftlichen Treaty Alliance Deutschland (M6) sowie der Regierung Südafrikas (M7). Abschließend kann auf der Basis eines Artikels aus 'Blätter für deutsche und internationale Politik' (M8) die Strategie der Bundesregierung diskutiert werden, welche auf Freiwilligkeit in Sachen Unternehmen und Menschenrechte setzt. Weitere Arbeitsvorschläge sind eine Recherche zum aktuellen Stand der Diskussion im UN-Menschenrechtsrat und das Verfassen eines Zeitungskommentars dazu sowie die gemeinsame Planung einer Protestaktion, mit der die Treaty-Alliance auf ihr Anliegen aufmerksam machen könnte.

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In Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk (EPN) Hessen

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