Publikationen des Beirats

 

Auf dieser Seite findet sich eine Übersicht der Publikationen des wissenschaftlichen Beirats von Attac und von Publikationen von Attac in Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat.

Alle aufgeführten Publikationen sind im Attac-Webshop erhältlich.

Welche Zukunft hat die EU?

Thomas Sauer / Peter Wahl (Hrsg.)

Eine Kontroverse
Reader des Wissenschaftlichen Beirats von Attac

192 Seiten | 2013 | EUR 16.80 
ISBN 978-3-89965-575-9

Die Krise der EU stellt die Frage nach der Zukunft der Union auf die Tagesordnung. Das Meinungsspektrum in der linksalternativen Diskussion bewegt sich zwischen den Polen Bundesstaat und Staatenbund mit ihren Varianten: Status quo, Status quo plus Bankenunion und/oder Transferunion, Status quo minus Euro, Binnenmarkt plus offene Netzwerkstrukturen, EU der drei, vier, vielen Geschwindigkeiten etc. 

Dieser Band ermöglicht eine Vergleichbarkeit von Pro und Contra zu den Kontroversen. 

Das einführende Kapitel ist über diesen Link abrufbar. Das Buch kann im Attac Webshop bestellt werden.

ABC der Alternativen 2.0 -  Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft 

Ulrich Brand / Bettina Lösch / Benjamin Opratko / Stefan Thimmel (Hrsg.)

In Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat von Attac 

352 Seiten | 2012 | EUR 15.00  ISBN 978-3-89965-500-1

161 Stichworte auf jeweils zwei Seiten – von »Alltagskultur« über »Mosaiklinke« bis »Zivilgesellschaft«. Kompakter gehen Alternativen nicht.

»Es geht ... um die Kritik und Veränderung bestehender Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die Alternativen dazu sind jedoch vielfältig, müssen praktisch entstehen, stehen teilweise in Spannungen zueinander. Die Ausrichtung von Alternativen kann am Staat orientiert, staatskritisch oder anti-staatlich sein, vom Anspruch her oder in der Praxis systemimmanent oder System transformierend. Ökologische Alternativen stehen häufig in Spannung mit jenen, die auf eine bessere Verteilungspolitik setzen und die Art und Weise wirtschaftlicher Produktion weniger in den Blick nehmen. Sie können eher kleinräumig oder in ganzen Gesellschaften gedacht und praktisch angegangen werden. 

Manche Einträge stellen Alternativen im Sinne von praktischen Gegenmodellen zum Bestehenden vor; andere behandeln strategische Vorschläge, Protest- und Bewegungsformen sozialer Kräfte; wieder andere verweisen auf Traditionslinien und historische Erfahrungen von Kämpfen um Alternativen, die heute noch von Bedeutung sein können; und alle zusammen sind Begriffe im emphatischen Sinne, die alternative Perspektiven auf gesellschaftliche Verhältnisse, andere ›Weltsichten‹ eröffnen.« 

(Aus dem Vorwort der HerausgeberInnen) 

VielfachKrise im finanzmarkdominierten Kapitalismus

Alex Demirovic / Julia Dück / Florian Becker / Pauline Bader (Hrsg.)

In Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat von Attac

232 Seiten; (2011); ISBN 978-3-89965-404-2

Was ist eigentlich unter Krise(n) zu verstehen, wie hängen sie zusammen, und wie könnte eine Politik gegen die Krisen und über sie hinaus gehen?

Die bürgerliche Öffentlichkeit neigt dazu, den Krisenzusammenhang zu verharmlosen. Doch den Kapitalismus gibt es nicht ohne Krisen. Diese mal schwächeren, mal stärkeren Krisenerscheinungen sind auch nicht auf die ökonomische Dimension zu beschränken.

Die Diskussion in der Linken und den sozialen Bewegungen vermeidet eine solche Reduktion, da sie auch andere Krisen wie die Energie- oder die Klimakrise in den Blick nimmt. So wird von kritischen Intellektuellen auf eine Reihe von Krisen hingewiesen, die aktuell die gesellschaftliche Reproduktion durchziehen und sie mehr oder weniger stark gefährden.

Allerdings lässt sich auch immer wieder beobachten, dass Akteure ihre "Lieblingskrise" haben und diese gegen andere ausspielen. Dabei drohen Zusammenhänge verloren zu gehen: Wie stark sind die Gefährdungen, die von den jeweiligen Krisen ausgehen? In welcher Weise hängen diese Krisen zusammen? Welche sind dominant? Wie dynamisieren sich diese Krisen wechselseitig, schaukeln sie sich auf oder blockieren sich?

Nicht zuletzt stellt sich die Strategiefrage: Soll man über Krisen froh sein, weil sie Anlässe zur Veränderung sind? Soll man Krisen bekämpfen? Wenn ja, kann man sie so bekämpfen, dass die Überwindung der Verhältnisse gelingt, unter denen solche Krisen zustande kommen?

Das Casino schließen! Analysen und Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus

 

Thomas Sauer / Silke Ötsch / Peter Wahl (Hrsg.)

208 Seiten; (2009); ISBN 978-3-89965-338-0

Die AutorInnen dieses Buches analysieren die strukturellen Ursachen der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, entwickeln Alternativen für eine wirksame Umgestaltung des Finanzsystems und zeigen Strategien eines Systemwandels auf, in dem soziale Sicherheit und Gerechtigkeit sowie nachhaltige Entwicklung im Zentrum des Wirtschaftens stehen.

Zudem werden Regulierungslücken und vernachlässigte Dimensionen der Finanzkrise beleuchtet: z.B. ihre Auswirkungen auf die Entwicklungsländer und die Rolle von Steuer- bzw. Regulierungsoasen. Die ökologische Krise, die in der öffentlichen Wahrnehmung zu Unrecht in den Hintergrund tritt, wird am Projekt des "Green New Deal" kontrovers diskutiert.

"Der Reader ist als 'work in progress' zu begreifen – im doppelten Sinne: Die vorgeschlagenen Alternativen bedürfen noch weiterer intensiver Debatten, sie sind aber durch ein Ziel geeint: nämlich nach Jahren des neoliberalen Rückschritts dem Fortschritt gesellschaftlicher Verhältnisse zu dienen." (Aus der Einleitung).

Ablasshandel gegen Klimawandel? Marktbasierte Instrumente in der globalen Klimapolitik und ihre Alternativen

 

Elmar Altvater / Achim Brunnengräber (Hrsg.)

240 Seiten; (2008); ISBN 978-3-89965-291-8

Dieser Reader des Wissenschaftlichen Beirats von Attac greift eines der ernstesten und im Wortsinn brennendsten Themen der Gegenwart auf.

Wir müssen sehr schnell und in einem immensen Ausmaß eine Reduktion der Emission von Treibhausgasen erreichen. Ob dafür der Markt und marktbasierte Instrumente als intelligente Methoden der Klimapolitik propagiert werden sollten, wird in diesem Reader kritisch hinterfragt; alternative Ansätze werden vorgestellt.

Die Idee, Klimapolitik mit marktbasierten Instrumenten zu machen, erscheint so charmant und faszinierend, dass sie auch in der kritischen umweltpolitischen Debatte Zustimmung findet. Der Wissenschaftliche Beirat von Attac hat dies zum Anlass genommen, um intensiv über die theoretischen Grundlagen, die politischen Implikationen und die empirischen Erfahrungen mit Emissionshandelssystemen im Allgemeinen und dem Europäischen bzw. dem Kyoto-Emissionshandelssystem im Besonderen zu diskutieren.

Die Resultate werden in dem vorliegenden Reader präsentiert. Die Beiträge decken ein breites Spektrum von Sichtweisen, theoretischen Ansätzen und politischen Optionen ab, die in den klima- und umweltpolitischen Auseinandersetzungen anzutreffen sind. Es wird deutlich, dass Klimapolitik kein begrenztes Politikfeld ist, sondern mit der westlichen Zivilisationsgeschichte, mit dem rationalistischen Weltbild, mit dem Nord-Süd-Verhältnis, mit Gerechtigkeitsfragen und sehr viel mit der Wirkungsweise von Finanzmärkten zu tun hat. Nur ein integraler, die Vielfalt der Problembereiche umfassender Ansatz ermöglicht Aufklärung und befähigt zur Formulierung angemessener politischer Konzepte.

Europa am Scheideweg - Kritik des EU-Reformvertrags

 

Regina Viotto / Andreas Fisahn (Hrsg.)

In Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat von Attac

176 Seiten; (2008); ISBN 978-3-89965-288-8

In diesem Band werden die Kritikpunkte am EU-Reformvertrag zusammengefasst und Alternativvorschläge für ein soziales und demokratisches Europa vorgestellt.

Mitte Dezember 2007 wurde der "Reformvertrag" durch die Staats- und Regierungschefs der EU unterzeichnet. In vielen Punkten ähnelt er der gescheiterten Verfassung – doch wird auf den "ideellen Gehalt" und Staatssymbolik verzichtet. Im Klartext: Das Kind soll lediglich einen anderen Namen erhalten. Im Kern werden neo­liberale Prinzipien und eine Aufrüstungsverpflichtung festgeschrieben.

KritikerInnen der EU-Verfassung bzw. des Reformvertrags sind daher weiterhin herausgefordert, Argumente und Vorschläge für ein soziales und demokratisches Europa zu entwickeln. Die Beiträge dieses Bandes gehen aus einer internationalen Konferenz hervor, die von den HerausgeberInnen in Kooperation mit dem wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland, der Europäischen Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.V. (EJDM), der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ) und der Neuen Richtervereinigung (NRV) in Hannover veranstaltet wurde.

ABC der Alternativen - Von "Ästhetik des Widerstands" bis "Ziviler Ungehorsam"

 

Ulrich Brand, Bettina Lösch, Stefan Thimmel (Hrsg.)

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung, der tageszeitung und dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac

272 Seiten; (2007); ISBN 978-3-89965-247-5

"Wir haben ins 'ABC der Alternativen' Begriffe aufgenommen, die alternative 'Weltsichten' eröffnen und für emanzipatorisches Denken und Handeln wichtig sind. Wir haben die 133 Autorinnen und Autoren darum gebeten, nach den historischen Entstehungskontexten, nach den kritischen und emanzipatorischen Potenzialen der Begriffe zu fragen. Aber auch, inwieweit die Begriffe auf wichtige gesellschaftliche Widersprüche hinweisen oder wie sich ein Begriff – und die damit benannten Weltsichten und Praxen – produktiv entwickeln könnte...

Wahrscheinlich wird der eine oder die andere mögliche Alternativen ganz anders einschätzen. Sollte das der Fall sein, dann hat das Buch seinen Sinn erfüllt. Denn: Wenn man – in nicht ganz zulässiger Weise – eine Gemeinsamkeit aus den Begriffen herausdestillieren wollte, dann wäre es die breit geteilte Perspektive, dass emanzipatorisches politisches Handeln unter sehr widersprüchlichen Bedingungen stattfindet und die Reflexion dieser Widersprüche zum praktischen Bestandteil von Emanzipation wird." (Aus dem Vorwort der HerausgeberInnen).

Solidarische Ökonomie

 

Elmar Altvater / Nicola Sekler (Hrsg.)

Reader des wissenschaftlichen Beirats von Attac

168 Seiten; (2006); ISBN 3-89965-170-7

Wir sind Zeugen, wie immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche der Marktlogik und Profitmaximierung ausgesetzt werden, dass die Individualisierung unseres Lebensumfeldes zunimmt und unser Alltag von 'Sachzwängen' beherrscht wird, die uns als unverrückbar und naturgegeben eingeredet werden... Der Begriff der Solidarität ist in die Geschichtsbücher der Arbeiterbewegung verbannt...

Doch entwickeln sich weltweit alternative Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensformen, die den widrigen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen ein selbstbestimmtes und solidarisches Miteinander entgegenstellen. Selbstverwaltete Betriebe, Betriebsbesetzungen, Genossenschaften, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Wohnprojekte, Tauschringe oder fairer Handel sind nur einige Beispiele. Sie alle zeigen, dass Wirtschaften solidarisch – und ohne dem Profitprinzip gehorchen zu müssen ('non-profit') – gestaltet werden kann.

Der vorliegende Reader, der im Auftrag des wissenschaftlichen Beirats von Attac-Deutschland herausgegeben wird, will erstens den Wegzeichen in Richtung einer 'anderen Welt' folgen und über die Vielfalt des solidarischen Wirtschaftens in unterschiedlichen Ländern und Weltregionen berichten. Es werden konkrete Alternativen zum herrschenden Neoliberalismus mit unterschiedlicher Form und Reichweite exemplarisch vorgestellt. Zweitens sollen die Diskussionen um solidarisches Wirtschaften wissenschaftlich reflektiert und untermauert werden." (Aus dem Vorwort der  HerausgeberInnen).

ABC der Globalisierung - Von "Alterssicherung" bis "Zivilgesellschaft"

 

Herausgegeben vom Wissenschaftlichen Beirat von Attac in Kooperation mit der "tageszeitung" und der Heinrich Böll Stiftung.

224 Seiten; (2005); ISBN 3-89965-139-1

Alle reden von Globalisierung, aber die wenigsten wissen im Detail, worüber sie sprechen. Im "ABC der Globalisierung" wird versucht, globalisierungskritisches Wissen und alternative Sichtweisen zu vermitteln. 71 AutorInnen beschreiben in 102 Stichworten – von A wie Arbeit und Armut über G wie Global Governance und Grundeinkommen bis Z wie Zivilgesellschaft – wie Globalisierung funktioniert. Das Buch, das auf dem 2004 in der "tageszeitung" veröffentlichten "Lexikon der Globalisierung" aufbaut, will dazu beitragen, einer breiten LeserInnenschaft Globalisierung konkret zu erklären.

NEUIGKEITEN

18.04. - Studie: Ein Drittel der EU-Finanzregulierer mit Verbindungen zur Finanzindustrie mehr

10.04. - Grundsteuer: Profite aus Bodenspekulation abschöpfen, geringe Einkommen entlasten! mehr

10.04. - Attac solidarisch mit streikenden SNCF-Beschäftigten in Frankreich mehr

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