Aktuelles

Pressemitteilung zum Krieg gegen Syrien

32 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem wissenschaftlichen Beirat von attac verurteilen die verbrecherische Kriegspolitik von USA, Großbritannien und Frankreich in Syrien und kritisieren scharf die Zustimmung der deutschen Bundeskanzlerin zu diesem Krieg. In einem Beitrag fordern sie die Bundesregierung auf, sich klar von dem völkerrechtswidrigen Krieg der drei genannten Staaten zu distanzieren und die deutschen AWACS-Flugzeuge im Rahmen der US-geführten "Anti-IS-Allianz" sofort zurückzubeordern.

43. Beiratssitzung in Berlin

Am 13.04.2018 findet in Berlin die 43. Beiratssitzung statt. Hierzu sind alle Beiratsmitglieder herzlich eingeladen.            

Trumps Umgang mit dem Iran-Atomabkommen

Stellungnahme von 31 Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland zu Trumps Umgang mit dem Iran-Atomabkommen. In deutsch und in englisch.

VERLEIHUNG JÖRG-HUFFSCHMID-PREIS 2017 

Veranstaltungsort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin. Zeit: 06.12.2017, 18:00 - 21:00 Uhr

42. Beiratssitzung in Frankfurt

Am 20.10.2017 fand die 42. Beiratssitzung in Frankfurt statt. 

41. Beiratssitzung in Berlin

Am 07.04.2017 fand die 41. Beiratssitzung in Berlin statt. 

40. Beiratssitzung in Berlin

Am 4. November findet die 40. Beiratssitzung in Berlin statt. 

Diskussionspapier zum Thema Flucht und Migration

Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac hat sich in den letzten Monaten mit dem Thema Flucht und Migration und den Herausforderungen für eine emanzipatorische Politik beschäftigt. Die Gruppe hat die Ergebnisse ihrer Arbeit jetzt in folgendem Diskussionspapier veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe versteht dies als Resultat der Diskussion in den eigenen Reihen, aber auch als Aufforderung, den Text für weitere Diskussionen aufzugreifen und die Befassung mit dem Thema und den kontroversen Punkten kritisch weiterzutreiben. 

Herbert Schui (1940-2016) ist gestorben – wir trauern um ihn

Am 14. August ist Herbert Schui gestorben. Mit ihm verlieren wir einen authentischen wie charismatischen politischen Ökonomen, der über Jahrzehnte den intellektuellen Kampf gegen die Marktmythen der Neoklassik und des Neoliberalismus geführt hat.

Herbert Schui hatte seine wissenschaftliche Ausbildung als Volkswirt in einem klassischen bürgerlichen Milieu erfahren. Seine Promotion zur Geldtheorie in der Phase der französischen Planification schloss er bei dem Monetaristen Karl Brunner ab. In dieser Auseinandersetzung mit dem ökonomischen Mainstream entwickelte er sich zu einem kritisch-reflektierenden Wirtschaftswissenschaftler, wurde zu einem politisch inspirierten Keynesianer, der von den Arbeiten eines Michael Kalecki, einer Joan Robinson oder von Werner Hofmann inspiriert war. Er wurde zu einer treibenden Kraft der politischen Vernetzung kritischer Ökonominnen und Ökonomen in der Bundesrepublik, war Gründungsmitglied der Gruppe Alternative Wirtschaftspolitik, der Memo-Gruppe.

Noch bevor die neoklassisch/neoliberale Renaissance die wirtschaftswissenschaftliche Disziplin im Westdeutschland der 1980er-Jahren allmählich zu durchdringen begann und später fast vollständig erfasste, erhielt Herbert Schui eine Professur an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) in Hamburg. Er hat als prägender Hochschullehrer wesentlich dazu beigetragen, dass die HWP neben Bremen und Marburg zu einem universitären Zentrum heterodoxer Ökonomie und kritischer Sozialwissenschaft werden konnte. Tausende von Studierenden wurden von seiner charmanten akademischen Strenge inspiriert und – bei mancher Verzweiflung über den Grad der Abstraktion – immer wieder durch ihn zum eigenständigen Denken inspiriert.

Sein Denken war komplex und interdisziplinär. Er war ein umfassend gebildeter politischer Ökonom, mit heutigen Worten gesprochen kann man ihn nur als heterodoxen Ökonomen bezeichnen, wenngleich ihm solche Zuschreibungen nicht geheuer waren. Seine niemals schwindende Neugierde war beeindruckend, gerade deshalb war er im Kuhn’schen Sinne ein echter Rätsellöser, der frei dachte und sich auch an Themen heranwagte, die eigentlich nicht in das Arbeitsfeld eines Ökonomen passten. Das zeigt sich insbesondere an seinem Interesse für historische Fragen wie auch für psychologische Dimension, um zu verstehen wie Menschen handeln.

Das Werk von Herbert Schui hat deshalb viele Facetten: Als Keynesianer beschäftigte er sich neben Grundfragen der Wirtschaftstheorie mit speziellen Aspekten der Geld- und Verteilungstheorie. Bemerkenswert sind seine Studien zum grundsätzlichen Verständnis der Strukturen kapitalistischer Ökonomie, wobei er in seiner Grundsätzlichkeit stets streng logisch und niemals ideologisch argumentierte. Ab den 1990er-Jahren setze sich Herbert Schui wie kaum ein anderer Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland mit der Genese des wissenschaftlichen Neoliberalismus auseinander, dessen Wirkmächtigkeit er früh erkannte. Er hat deshalb wesentlich zu einer intellektuell fundierten Kritik am Neoliberalismus beigetragen. Im Folgenden beschäftigte sich Herbert Schui intensiv mit dem Verhältnis von Demokratie und Ökonomie und untersuchte in diesem Zusammenhang die Wirtschaftsprogrammatik extrem rechter und rechtspopulistischer Parteien in Europa. Dabei interessierte ihn insbesondere die Frage, warum sich diese Rechtsausleger immer wieder auf neoliberales Gedankengut beziehen.

In den 2000er-Jahren engagierte Herbert Schui sich unmittelbar politisch, wurde nach langer sozialdemokratischer Orientierung Mitglied der WASG und in der Folge ein aktiver Unterstützer beim Aufbau der Linkspartei. Von 2005-2010 wagte er einen Ausflug in die aktive Politik und war für Die Linke Mitglied des Bundestages.

Herbert Schui war vor allen Dingen auch ein großzügiger und humorvoller Rheinländer mit frankophoner Orientierung, ein offenere Kulturbürger, der es verstand das Leben zu genießen. In diesem Sinne stoßen wir auf Dich Herbert an, mit einem guten Glas Bordeaux: Mach et jot.

Für die Steuerungsgruppe des Wissenschaftlichen Beirat von Attac,

Ralf Ptak

39. Beiratssitzung in Düsseldorf 

Am 5. August findet im Rahmen der Sommerakademie die 39. Beiratssitzung in Düsseldorf statt. Hierzu sind Beiratsmitglieder herzlich eingeladen. 

Nachruf Hans-Jürgen Krysmanski

Das langjährige Beiratsmitglied Hans-Jürgen Krysmanski ist vor einigen Tagen gestorben. Einen Nachruf findet sich hier.

Attac unterstützt die Proteste in Frankreich gegen die Arbeitsreformen

Attac Deutschland und der wissenschaftliche Beirat von Attac unterstützen die Proteste gegen die Arbeitsreformen in Frankreich. Die nach deutschem Vorbild durchgezogenen Arbeitsrechts-"Reformen" sind Teil eines zerstörerischen Standort-Wettbewerbs. Sie haben zu Ungleichheiten geführt, die den demokratischen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union schwer schädigen. Ein vom Wissenschaftlichen Beirat veröffentlichter offener Brief macht deutlich, dass die Proteste berechtigt und notwendig sind. Die Forderung der Streikenden, abhängige Arbeit solle aufgewertet und deren finanzielle und moralische Herabwürdigung beendet werden, wird von den Unterzeichnenden unterstützt.

Aufruf von "Europa neu begründen" zum Flüchtendendrama

Die Plattform "Europa neu begründen" hat einen Appell zum Flüchtendendrama veröffentlicht, der neben zahlreichen prominenten Mitzeichnenden auch vom Wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird. Der Aufruf kann hier gelesen und unterzeichnet werden.

Der Wissenschaftlicher Beirat arbeitet derzeit an einem umfassenden Text zur Analyse und Strategiebildung in der einschlägigen Debatte. Die Stellungnahme wird auf der Attac Sommerakademie präsentiert und zur Diskussion gestellt.

38. Beiratssitzung

Der Wissenschaftliche Beirat tagte am 15. April zum 38. Mal. Schwerpunktthemen der Sitzung in Berlin waren die Zukunft von attac, Flucht und Migration sowie der gesetzliche Mindestlohn. Das Protokoll zur Sitzung wird demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

37. Beiratssitzung / 3. EUro-Seminar am 27. November in Kassel

Der Wissenschaftliche Beirat veranstaltet zum dritten Mal nach 2011 und 2013 gemeinsam mit dem Attac Koordinierungskreis ein Seminar zum Zustand und der Zukunft der Europäischen Union und des Währungsraums. Unter dem Titel "Strategien emanzipatorischer Europapolitik" werden in drei Blöcken die Entwicklungdtendenzen der EU und Interventionspunkte für die sozialen Bewegungen in Europa diskutiert. Das vollständige Programm ist hier abrufbar.

Die Tagung findet ab 15 Uhr in der Jugendherberge Kassel statt. Die Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats beginnt um 11 Uhr.

Videos der 2. Pluralistischen Ergänzungsveranstaltung online

An der 2. Pluralistischen Ergänzungsveranstaltung in Münster nahmen dieses Jahr auch einige Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats teil. Die Mitschnitte sind auf dem Youtube-Kanal des Netzwerks zu sehen.

36. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats in Marburg

Die 36. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats findet am 7. August 2015 in Marburg während der Attac Sommerakademie statt. Themen sind u.a. Griechenland, der Zustand der Wirtschaftswissenschaften und die "Neue Rechte". Protokolle der vergangenen Sitzungen finden sich hier

Jörg-Huffschmid-Preis 2015 verliehen

Zwei junge Wirtschaftswissenschaftler_innen sind am 19.Juni in Berlin mit dem Jörg-Huffschmid-Preis 2015 ausgezeichnet worden. Der Preis im Gedenken an das wissenschaftliche Werk und das gesellschaftspolitische Engagement des im Dezember 2009 verstorbenen Bremer Ökonomen Jörg Huffschmid wurde in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Weiterlesen

Seminar "Piketty and Beyond"

Thomas Piketty hat mit seinem Buch „Das Kapital des 21. Jahrhunderts“ die Wissenschaft und eine breite Öffentlichkeit für die globale Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung sensibilisiert.

Welche Erkenntnisse liefert das Buch, welche Konsequenzen für eine kritische Wissenschaft und eine linke Politik hat es? Diese Fragen diskutiert ein Seminar des Wissenschaftlichen Beirats in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Arbeitsgemeinschaft kritische Gesellschaftsforschung am 17. und 18. Juli in Berlin.

Da Seminar-Programm mit weiteren Informationen ist über diesen Link abrufbar.

Griechenland-Appell

Mehr als 150 WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen, darunter zahlreiche Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac, haben sich mit dem Appell "JA zu Demokratie und Volksabstimmung in Griechenland – NEIN zur Erpressung Griechenlands durch IWF, EU und Berliner Regierung" an die Öffentlichkeit gewandt. Sie fordern ein Ende der erpresserischen Politik der Europäischen Union und des IWF gegenüber Griechenland und unterstützen die griechische Regierung, die die Krise in Europa im Einklang mit der Demokratie und unter Berücksichtigung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger lösen will.

35. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats in Hannover

35. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats findet am 7. Februar 2015 in Hannover im Freizeitheim Linden statt. Protokolle der vergangenen Sitzungen finden sich hier.

Solidaritätserklärung mit der GDL 

35 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac haben am 23.11.2014 eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie ihre Solidarität mit der Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL bekunden. Die Erklärung macht deutlich, warum der Arbeitskampf der GDL legitim ist. Angesichts der Abwärtslohnspirale in der Bundesrepublik in den letzten Jahrzehnten, der Spaltung der DB-Belegschaft durch ihren Arbeitgeber, die Deutsche Bahn AG, der inakzeptablen Arbeitsbedingungen in dem Unternehmen mit vielen Überstunden und des berechtigten Vorgehens einer Gewerkschaft, sich für sämtliche von ihr vertretenen Berufsgruppen einzusetzen, fordert der Wissenschaftliche Beirat alle Gewerkschaften auf, sich mit der GDL in ihren noch bevorstehenden Kämpfen zu solidarisieren.

Manifest von Lindau 

Der Wissenschaftliche Beirat von Attac hat die Lindauer "Tagung der Wirtschaftswissenschaften" von 19. bis 23. August zum Anlass genommen, sich über den Zustand und die Perspektiven der Wirtschaftswissenschaft zu äußern. Das zu diesem Anlass entstandene Manifest von Lindau ist als Langversion und in einer Kurzfassung erschienen. 

Stellungnahme zum Nahostkonflikt 

40 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac haben aufgrund der israelischen Militäraktion in Gaza eine Stellungnahme veröffentlicht

 

Aktionstag Lindau am 21. August 2014

Von 19. bis 23. August 2014 findet zum vierten Mal die Tagung der "Wirtschaftsnobelpreisträger" in Lindau am Bodensee statt. Unter dem Motto "Wo die etablierte Wirtschaftswissenschaft irrt und neue Perspektiven nötig sind" organisiert der Wissenschaftliche Beirat von Attac ein Kontrastprogramm. Weitere Informationen gibt es hier

 

Die Finanzreformen der EU – zu wenig, zu wirkungslos, zu viel Flickwerk!

Wenige Tage vor der Europawahl am 25. Mai 2014 hat der Wissenschaftliche Beirat von Attac eine Stellungnahmezu den bisherigen Finanzmarktreformen der EU veröffentlicht. Das Fazit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fällt eindeutig aus: zu wenig, zu wirkungslos, zu viel Flickwerk.

 

 

Klage gegen Dr. Werner Rügemer – Offener Brief

Der Wissenschaftliche Beirat von Attac hat einen offenen Brief an Prof. Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn mit der Aufforderung verfasst, auch sie zu verklagen, wenn Zimmermann seine Klage gegen Dr. Werner Rügemer und die Neue Rheinische Zeitung vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg aufrecht erhält. Dr. Rügemer hatte das von Professor Zimmermann geleitete Institut wegen seiner Lobby-Tätigkeit kritisiert und die für ein wissenschaftliches Institut gebotene Unabhängigkeit in Frage gestellt.Weitere Erläuterungen zu dem Fall sind diesem Beitrag von Werner Rügemer auf den „Nachdenkseiten“ zu entnehmen.

 

EuGH-Urteil zur Finanztransaktionssteuer

Helge Peukert, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, mit einem kurzem Votum zum EuGH-Urteil in Sachen Finanz-Transaktionssteuer in der Tagesschau vom 30. April (ab Min. 05:40).

34. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats in Berlin

Die 34. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats findet am 3. Mai 2014 in Berlin statt. Protokolle der vergangenen Sitzungen finden sich hier.

Offener Brief gegen Kissinger-Professur

Der Wissenschaftliche Beirat hat einen offenen Brief gegen die Einrichtung der geplanten Henry-Kissinger-Professur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn veröffentlicht. Über 100 WissenschaftlerInnen unterstützen den Appell bereits als ErstuntrezeichnerInnen. Am 31. März wird der Brief dem Bundesverteidigungsministerium, dem Auswärtigen Amt und der Universität Bonn als Initiatoren der Professur zugesandt. Weitere Infos und die Möglichkeit zum Mitzeichnen gibt es hier.

Nächste Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats

Die 33. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats findet am 7. Februar 2014 in Berlin statt. Protokolle der vergangenen Sitzungen sind hier abrufbar.

Der Attac-Theorieblog ist online

Attac und der wissenschaftliche Beirat haben einen neuen Leseort eingerichtet: den TheorieBlog, der Anfang des Jahres online gegangen ist. Inhaltlich soll er kritische Gesellschaftstheorie zu Untermauerung politischer Diskussionen liefern. Die ersten Blogbeiträge stehen bereits online. Ab sofort sollen jeden Freitag ein oder mehrere weitere Beiträge auf dem TheorieBlog erscheinen. 

Neuer Attac Basistext

In dem Ende Januar 2014 erscheinenden Basistext "Die Freihandelsfalle" werden die möglichen Folgen für die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland für den Fall herausgearbeitet, dass die Verhandlungen um eine »Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft« (TTIP) zu einem erfolgreichen Abschluss gelangen. 16 Fachautor_innen aus dem Wissenschaftlichen Beirat sowie unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen haben Beiträge zu dem Basistext beigesteuert. Das Büchlein kann ab sofort im Attac-Webshop bestellt werden. 

Buch "Welche Zukunft hat die EU?"

Die längerfristigen Perspektiven der Europäischen Union werden oft quer zu den gewohnten politischen Linien diskutiert – auch in Attac und innerhalb der Linken in Europa. Der Band macht die Kontroversen sichtbar und stellt die Argumente sachlich und fair gegen­über. Weitere Informationen zu den Inhalten finden sich hier, eine Bestellung ist über den Attac Webshop möglich.

Working-Paper erschienen

Die Arbeit "Kritische Wissenschaft und Soziale Bewegung. Der Wissenschaftliche Beirat von Attac aus Gegen-Hegemonialer Perspektive" von Maren Kirchhoff steht ab sofort zum Download bereit.

Jörg-Huffschmid-Preis 2013 – Gratulation den Gewinnern! 

Das Attac-Netzwerk und sein Wissenschaftlicher Beirat haben zusammen mit der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, der EuroMemo Gruppe sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf der diesjährigen Sommerakademie zum zweiten Mal den Jörg-Huffschmid-Preis vergeben. Die Preisträger sind Florian Butollo ("The End of Cheap Labour in China? […]“) und Ingo Stützle ("Der ausgeglichene Staatshaushalt als Paradigma und politisches Projekt. […]“). Weitere Infos gibt es hier.

Ausschreibung Jörg-Huffschmid-Preis 2013

Zum zweiten Mal nach 2011 hat jetzt der Wissenschaftliche Beirat zusammen mit der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, der EuroMemo Group und der Rosa-Luxemburg-Stiftung den Jörg-Huffschmid-Preis im Gedenken an das wissenschaftliche Werk und das gesellschaftspolitische Engagement des 2009 gestorbenen Jörg Huffschmid ausgeschrieben. Bewerbungen für die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung werden noch bis 15. Mai entgegengenommen. Weitere Details zu den Bewerbungsmodalitäten finden sich hier.

Attac: Abgrenzung nach rechts

Aus aktuellem Anlass haben einige Beiratsmitglieder einen Debattenbeitrag geschrieben, in der sie sich mit "Rechtspopulismus im Rahmen der Eurokrise" auseinandersetzen. Dieser Beitrag ist hier zu finden.

Nächste Sitzung / Wohin mit EUropa?

Dieser nächste Sitzung findet am 17.11. in Bielefeld statt. Bereits am Vortag findet dort ein Seminar statt, das der Beirat organisiert. Darin geht es um die Frage, wie man strategisch mit der Frage nach der Zukunft der EU umgehen kann.

29. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats

Die 29. Sitzung des Beirats fand am 3. August von 14.00 bis 18.00 Uhr im Rahmen der Attac-Sommerakademie in Mainz statt.

Protokolle der vergangenen Sitzungen finden sich hier.

Internationaler Aufruf zu Blockupy

Um die Mobilisierung nach Frankfurt zu unterstützen hat der wissenschaftliche Beirat von Attac einen internationalen Aufruf mit Schwerpunkt auf die Kritik gegen den Fiskalpakt initiiert. Der Aufruf wurde von mehr als 50 WissenschaftlerInnen aus ganz Europa und mehreren Organisationen unterzeichnet. Hier ist er auf verschiedenen Sprachen einsehbar.

Aufruf zu den Protesten im Mai

Unter dem Titel "Stoppt die neoliberale Krisenpolitik - enteignet die Krisengewinner!" hat der wissenschaftliche Beirat einen Text verfasst, in dem er zu einer Beteiligung an den Protesten gegen die vorherrschende Krisenpolitik aufruft. Der Text ist hier veröffentlicht.

Kurzfassung des Argumentariums zur Krise

Das Papier "Die Finanzmärkte kontrollieren statt die Bevölkerung der Defizitländer auszupressen" des wissenschaftlichen Beirats steht ab sofort auch in einer Kurzfassung zur Verfügung.

Nächste Sitzung des wissenschaftlichen Beirats

Die 28. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats wird am 16. März in Frankfurt stattfinden.

Protokolle der vergangenen Sitzungen finden sich hier.

Stellungnahme zur Krisenpolitik

Auf Initiative des wissenschaftlichen Beirats hin, haben Anfang November 50 WissenschaftlerInnen verschiedenster Disziplinen eine gemeinsame Stellungnahme zur vorherrschenden Krisenpolitik veröffentlicht.

Sie kritisieren die Politik von Bundesregierung, EU und IWF scharf, zeigen Alternativen auf und rufen die Menschen dazu auf, sich der Occupy-Bewegung anzuschließen und Widerstand gegen die unsoziale und anti-demokratische Politik zu leisten, die im Moment gemacht wird.

Die Stellungnahme ist hier zu finden.

Expertisepapier zur Vermögensverteilung

Am 25. Oktober 2011 hat der wissenschaftliche Beirat von Attac ein Expertisepapier zur Vermögensverteilung herausgegeben. Darin wird aufgezeigt, inwiefern die ungleiche Vermögensverteilung eine Ursache der Krise ist und wie eine Vermögensabgabe und -steuer zur Überwindung der Krise beitragen könnte.

Das Expertisepapier steht hier zum Download zur Verfügung.

Neues Dokument des Beirats zur Schuldenkrise

Der wissenschaftliche Beirat hat in der Reihe "Standpunkte" der Rosa-Luxemburg-Stiftung unter dem Titel "Die Finanzmärkte kontrollieren statt die Bevölkerung der Defizitländer auszupressen" ein Papier zur europäischen Schuldenkrise publiziert. Der Beirat versteht das Papier als einen Notruf und entwickelt darin in 10 unterschiedliche Argumente.

Das Dokument steht hier zum Download zur Verfügung.

Die Attac-Pressemitteilung dazu vom 12.10. dazu geht es hier.

Nächste Sitzung des wissenschaftlichen Beirats

Die 27. Sitzung des wissenschaftlichen Beirats wird am 4. November 2011 in Hannover stattfinden. 

Die 26. Sitzung fand am 13.8. in Freiburg statt. Protokolle der vergangenen Sitzungen finden sich hier.

Arbeit über Steuergerechtigkeit in der Globalisierung ausgezeichnet


"Determinanten einer nachhaltigen Steuerpolitik im Kontext der Globalisierung" – so lautet der Titel der Dissertation, für die die Politologin Nicola Liebert kürzlich den Jörg-Huffschmid-Preis erhalten hat. Verliehen haben die Auszeichnung Attac und sein Wissenschaftlicher Beirat, die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die EuroMemo-Gruppe sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Preis in Gedenken an Jörg Huffschmid wird künftig alle zwei Jahre verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert.

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